Starke Zwischenbilanz: Wo der BVB besser ist als in der letzten Meistersaison

Zum bereits zehnten Mal in dieser Saison stand bei Borussia Dortmund am Samstagabend die Null: Dank des 3:0-Erfolgs bei Union Berlin sammelte der BVB nicht nur die Punkte 40, 41 und 42, sondern baute auch den Vorsprung in einer Paradedisziplin aus.

Dortmunds Defensive überzeugt

Dortmund wollte eine Reaktion auf die blutleere Vorstellung beim 0:2 gegen Tottenham Hotspur in London zeigen – und Dortmund zeigte eine Reaktion: Der 3:0-Sieg bei Union Berlin am Samstagabend war zwar über weite Strecken kein fußballerischer Leckerbissen, dafür aber souverän und seriös herausgespielt. Noch dazu mit dem Gespür dafür, die Treffer im genau richtigen Moment zu erzielen, und mit der nötigen Intensität, die zuletzt in London noch gefehlt hatte.

Es war somit ein Abend genau nach dem Geschmack von BVB-Trainer Niko Kovac, der seine Mannschaft vor der Partie noch einmal daran erinnert hatte, „dass für mich Fußball erst einmal Intensität und Aggressivität ist. Der Zweikampf ist die Keimzelle des Fußballs.“

Kein Team der Liga liegt seltener in Rückstand

Weil die Dortmunder Elf, in der diesmal viel Physis und wenig Kunst steckte, jeden Zweikampf annahm, gierig nachsetzte – wie Serhou Guirassy vor dem frühen Strafstoß-Pfiff – und auch die normalerweise starken Standards der Unioner körperbetont verteidigte, geriet der Sieg nach Emre Cans Führungstor in der 10. Minute, bei dem er zum zwölften Mal im zwölften Versuch einen Elfmeter verwandeln konnte, nie in Gefahr. Zumal bei den wenigen gefährlichen Abschlüssen der Berliner Gregor Kobel zur Stelle war und sie souverän parierte.

Der BVB traf somit nicht nur zum vierten Mal im vierten Spiel seit dem Re-Start im Januar dreimal ins gegnerische Tor, er kassierte auch zum zehnten Mal im 19. Saisonspiel keinen Gegentreffer – Liga-Bestwert. Und in noch einer Kategorie ist die Defensive der Dortmunder, die ohnehin erst 17 Gegentreffer kassierte und damit nur einen mehr als Liga-Primus FC Bayern, spitze: Der BVB musste in dieser Saison erst 84 Minuten in Rückstand agieren. Die in dieser Kategorie zweitplatzierten Münchner folgen in der Rangliste mit 151 Minuten in Rückstand.

16 Zähler mehr als in der Vorsaison

All das macht aus den Dortmundern noch keinen Meisterschaftsanwärter, auch wenn der Abstand auf die Bayern nach deren 1:2-Heimniederlage gegen Augsburg auf acht Zähler geschrumpft ist. Mit 42 erspielten Punkten aber hat die Kovac-Mannschaft eine bessere Zwischenbilanz nach dem 19. Spieltag als in der bislang letzten Dortmunder Meistersaison 2011/12 (40). Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison sind es bereits 16 Zähler mehr (26).

Gerade mit Blick auf die Konkurrenz um die Champions-League-Plätze ist die erspielte Punkteanzahl wichtig. Aktuell beträgt der Vorsprung auf Rang fünf neun Zähler – allerdings spielen die dort platzierten Stuttgarter am Sonntag noch in Mönchengladbach. Die dazwischen platzierten Hoffenheimer (36 Punkte) und Leipziger (35) haben ebenfalls ein Spiel weniger auf dem Konto und können den Abstand daher noch verkürzen. Gleiches gilt für Leverkusen auf Rang 6 (32 Punkte).

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neue Wettanbieter

JAHRESUMSATZ: 10.000.000€
BESITZER: GBL Solutions N.V.
LIZENZ: Curacao

JAHRESUMSATZ: 20.000.000€
BESITZER: Sprut Group B.V.
LIZENZ: Curacao

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

XON

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Curacao

© Copyright 2024