„Sie haben es genossen, sich als Boss zu fühlen“: Riera erfreut sein Debüt

Der Ansatz von Frankfurts Neu-Trainer Albert Riera hat sich gleich im ersten Spiel in Ansätzen gezeigt. Daher war er über das sehr variable und dominante Auftreten trotz des Remis auch glücklich.

Höjlund entschuldigt sich in der Kabine

Als Albert Riera am Montag sein Amt als Eintracht-Trainer antrat, war ihm sicherlich bewusst, was er als Erstes in den Griff bekommen muss: die fehlende Kompaktheit in der Defensive. Die SGE hatte in den ersten fünf Bundesliga-Spielen nach dem Jahreswechsel jeweils drei Gegentore kassiert.

Gleich beim Debüt des Spaniers bei Union Berlin endete diese Serie – wie zuvor von ihm angekündigt, nicht mit einer defensiven Herangehensweise, sondern mit einer balldominanten (73 Prozent Ballbesitz). „Ich weiß nicht, wie viele Spiele oder Monate dieses Team sich nicht mehr als der Boss auf dem Platz gefühlt hat. Heute habe ich in ihren Gesichtern gesehen: Sie haben es genossen, sie haben es genossen zu spielen, sich als Boss des Spiels zu fühlen, der Protagonist zu sein, dominant zu sein“, so Riera im Sky-Interview.

Natürlich lag die Überlegenheit auch an den Köpenickern, die der SGE den Ball meist überließen, jedoch waren die Frankfurter auch schlichtweg schlechter zu greifen als in der jüngeren Vergangenheit. Dies war der hohen Variabilität der Hessen geschuldet.

Angefangen bei Rasmus Kristensen und Nathaniel Brown, die als Außenverteidiger ganz unterschiedlich agierten – Erstgenannter schob in die Mitte und war viel am Aufbau beteiligt, während Letztgenannter hochschob -, bis hin zum Freigeist Mario Götze. Der 33-Jährige pendelte zwischen dem rechten Flügel und dem Zentrum. „Wir können darüber sprechen, dass die Position uns keine Tore einbringt“, erklärte Riera zunächst. Allerdings schob er gleich hinterher: „Aber wenn ich den Ball habe, hat der Gegner den Ball nicht. Ich kann ihn verletzen, aber er mich nicht.“

Doch so gut die Ansätze waren, wirklich Gefahr strahlte die Eintracht nicht aus. Es fehlte im letzten Drittel die Durchschlagskraft. Trotzdem hatten die Frankfurter für kurze Zeit den Sieg vor Augen, ehe wieder einmal ein individueller Fehler zum Gegentor führte. Diesmal riss Oscar Höjlund Rani Khedira im eigenen Strafraum völlig unnötig zu Boden und verschuldete den Elfmeter, der zum Ausgleich führte. „Er hat sich in der Kabine entschuldigt, weil er den Fehler kennt, den er gemacht hat“, erläuterte der 43-Jährige.

„Wenn du den Grund kennst und den Fehler kennst, den du machst, kannst du ihn lösen.“ (Albert Riera)

Dies sei ein wichtiger Punkt in seiner Fehlerkultur. „Ich habe dieser Mannschaft eines versprochen: Wenn wir einen Fehler machen, werdet ihr wissen, warum. Denn wenn du den Grund kennst und den Fehler kennst, den du machst, kannst du ihn lösen“, sagte Riera.

Allzu lange wollte er sich mit dem Aussetzer nicht aufhalten, sondern eher den Fokus auf die positiven Aspekte richten. „Ich habe viele gute Dinge gesehen und bin mir sicher, dass die Ergebnisse kommen werden“, so der SGE-Coach. Vielleicht ja schon nächste Woche Samstag gegen Gladbach, in seinem ersten Heimspiel.

 

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