Schuster fehlt „i-Tüpfelchen“, Rekordmann Grifo freut Löw-Lob

Eine rasante und äußerst unterhaltsame Partie erlebten die Zuschauer des 3:3 zwischen dem SC Freiburg und Bayer Leverkusen. Einzig das Resultat löste am Ende gemischte Gefühle aus.

Andrich vor schwerer Woche „enttäuscht“

„Es hat heute keiner im Stadion bereut, hier zu sein“, meinte Julian Schuster nach der abwechslungs-, chancen- und letztlich auch torreichen Partie. „Ein Fußballspiel, wie man es sich wünscht. Zwei Mannschaften, die versucht haben, Fußball zu spielen,“, beschrieb der Freiburger Coach das Spiel am Samstagnachmittag.

Trotz der in der Tat sehr sehenswerten Partie mit sechs Toren und satten 39 Torschüssen auf beiden Seiten (22:17 zugunsten Freiburgs) fehlte Schuster aus Sicht seines Teams „das i-Tüpfelchen“. Zugleich meinte der 40-Jährige bezüglich des Remis aber auch: „Ich glaube aber schon, dass es so gerecht ist.“

Schuster und Matanovic: Training als Schlüssel

Mehr über das Ergebnis freute sich Schuster tatsächlich über die Leistung seiner Mannschaft im Vergleich zum 0:2 in Frankfurt. „Ich wollte heute eine Leistungssteigerung sehen. Man hat gesehen, wie wichtig für uns Training ist.“

Ähnlich sah es Igor Matanovic, der selbst an vielen guten Offensivaktionen beteiligt gewesen war. Durch weniger englische Wochen zuletzt habe man mehr trainieren können – mit Folgen: „Gegen Gladbach haben wir zwar gewonnen, aber nicht gut von hinten rausgespielt. Wenn man sieht, wie dominant wir heute gespielt haben, mit richtig guten Angriffen – ein bisschen mehr wäre schon drin gewesen für uns“, sah auch der Stürmer das einzige Haar in der Freiburger Samstagssuppe im Ergebnis.

Grifo freut sich über Lob von Löw

Einen besonderen Grund zu feiern hatte derweil Vincenzo Grifo, der mit seinem 105. Pflichtspieltreffer für die Breisgauer mit dem bisherigen alleinigen Rekordhalter Nils Petersen gleichzog. „Ich bin schon stolz, zumal ich ja Mittelfeldspieler bin“, meinte der 32-Jährige, der im Zuge des Freiburger Meilensteins auch von einer besonderen kürzlichen Begegnung erzählte.

So habe er jüngst Joachim Löw im „Frühstücksladen“ getroffen – und dieser habe ihn sehr dafür gelobt, nicht nur Vorlagen geben, sondern eben auch selbst Tore schießen zu können. Das Lob von einer Figur wie Löw, der obendrein in der internen Rangliste der Freiburger Pflichtspieltorschützen mit 83 auf Nummer drei hinter Grifo und Petersen folgt, sei für ihn durchaus „eine große Nummer“ gewesen.

Andrich: „Das war heute zu wenig“

Weniger Zufriedenheit herrschte nach der Partie derweil auf Leverkusener Seite. „Es ist schon so, dass für uns in der jetzigen Konstellation die Bundesliga das wichtigste ist“, sagte Robert Andrich angesichts der Tabellensituation, in der die Werkself um die Champions-League-Plätze kämpft. Angesichts des späten 3:3-Ausgleichs des SCF fahre man daher nun schon „enttäuscht nach Hause“, gab der Bayer-Kapitän offen zu. „Das war heute zu wenig.“

Nun wartet auf Leverkusen mit den Achtelfinalspielen in der laufenden Königsklasse zunächst am Mittwoch (18.45 Uhr) zu Hause gegen den Mitfavoriten FC Arsenal, dann dem Heimspiel gegen den FC Bayern (Samstag, 15.30 Uhr) und anschließend dem Rückspiel in London (Dienstag, 21 Uhr), eine Woche der Wahrheit. „Mal schauen, was da geht“, meinte Andrich – während Keeper Janis Blaswich empfahl: „Wir müssen mit breiter Brust in diese Spiele gehen. Wir freuen uns darauf.“

 

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