Romano Schmid hat nach kicker-Informationen erneut seinen Berater gewechselt: Was heißt das für seine Perspektive in Bremen?
Nächster Beraterwechsel
Romano Schmid spielt eigentlich immer beim SV Werder Bremen: Das war unter dem langjährigen Trainer Ole Werner so, das war unter dessen Nachfolger Horst Steffen so – und das ist auch unter dem aktuellen Cheftrainer Daniel Thioune so.
Mit 2472 Einsatzminuten führt der Österreicher das interne Ranking in dieser Saison klar an, der 33-malige Nationalspieler gehört mit zwei Treffern und sieben Vorlagen einmal mehr zu den Bremer Topscorern.
Weshalb in der Vergangenheit immer mal wieder auch ein Abgang des 26-Jährigen im Raum stand. Im vergangenen Sommer etwa hätten weder Schmid noch Werder einem Transfer abgeneigt gegenübergestanden; der Verein entsprechende Millionen-Einnahmen gut gebrauchen können.
Die Premier League galt als Ziel
Zumal auch der Offensivspieler bereits mehrfach seine Berateragentur wechselte, zuletzt erst im vergangenen Juli, um die für ihn besten Möglichkeiten auf dem Markt prüfen zu lassen – doch bislang blieben die richtigen Angebote aus.
Nachdem sich Schmid zu Jahresbeginn 2025 von der Agentur SEG getrennt hatte, ließ er sich anschließend von Raphael Honigstein vertreten, zu dem der Kontakt über den österreichischen Nationaltrainer Ralf Rangnick zu Stande gekommen war.
Seit Sommer wurde dann die in London ansässige Agentur CAA Base mit der Karriereplanung des Werder-Profis betraut; insbesondere die Premier League galt als mögliches Ziel für einen Wechsel.
Werder empfängt andere Signale
Nun hat er sich nach kicker-Informationen erneut umorientiert: Schmid kehrt gewissermaßen zurück zu den Wurzeln und lässt sich wieder vom österreichischen Berater Thomas Böhm vertreten, der schon seinen Wechsel von RB Salzburg nach Bremen im Jahr 2019 begleitet hatte. Dessen einst gegründete Agentur „Grass is Green“ ist mittlerweile Teil von „You First“.
Was bedeutet der nächste Beraterwechsel Schmids also für Werder? Erweckt eine solche Neuorientierung eines Spielers normalerweise nicht selten den Anschein, dadurch einen Abgang initiieren zu wollen, empfängt man am Osterdeich diesmal wiederum durchaus andere Signale, die einen Verbleib denkbar machen.
Schmid soll verlängern
Zumal auch der Klub sich eine weitere gemeinsame Zukunft mit Schmid vorstellen kann – und anzugehen plant. Der 2027 auslaufende Vertrag soll verlängert werden, diese Signale jedenfalls sendet der Bundesligist bereits. Gespräche wurden bislang aber noch nicht geführt, was wohl auch mit der noch unklaren Ligazugehörigkeit zusammenhängen dürfte.
Und unabhängig davon und angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft in den USA ist indes auch nicht auszuschließen, dass ein Abgang im kommenden Sommer wieder mal zum Thema wird.
