Ricken über Schlotterbeck: „Vertrauensverhältnis ist immer noch zu 100 Prozent da“

Bei der Nationalmannschaft hatte Nico Schlotterbeck zuletzt die Einigung mit Borussia Dortmund bezüglich einer Vertragsverlängerung dementiert. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken spielte das Thema abermals herunter – und sieht das Vertrauensverhältnis zwischen Spieler und Verein „zu 100 Prozent“ intakt.

Nach Aussagen des Verteidigers

Nach dem 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana war es Nico Schlotterbeck wichtig gewesen, einem Medienbericht u widersprechen, wonach zwischen ihm und Borussia Dortmund Einigkeit bezüglich einer Verlängerung seines im Sommer 2027 auslaufenden Vertrags bestünde. Er sei „verwundert über die Berichterstattung“ gewesen, die er in der Mixed Zone am Montag anschließend klar dementierte – auch mit Blick auf den Wechsel auf der Sportdirektoren-Position des BVB von Sebastian Kehl hin zu Ole Book. „Ich hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen“, so Schlotterbeck. „Ich habe lange mit Sebastian verhandelt. Er ist jetzt nicht mehr da.“ Die Ausgangslage habe sich dadurch verändert.

Vor dem Dortmunder Gastspiel beim VfB Stuttgart äußerte sich nun Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zum aktuellen Stand der Verhandlungen, nachdem er dies bereits unmittelbar nach Schlotterbecks Aussagen getan hatte. „Er hat gesagt, es hat sich ein bisschen was verändert. Ich glaube gar nicht, dass sich so viel verändert hat“, gab sich der 49-Jährige bei Sky zuversichtlich und berichtete von einem Vieraugengespräch mit dem Abwehrchef. „Wir haben uns, als er dann von der Nationalmannschaft wiedergekommen ist, am Montag direkt zusammengesetzt, nur Nico und ich, ohne seinen Berater.“

Dabei sei es nicht um Verhandlungen gegangen, „sondern wirklich um Sport, da ging es um den Inhalt – und in diesen Gesprächen und Diskussionen merkst du dann schon noch, okay, das Vertrauensverhältnis zwischen Nico und dem Verein, das ist immer noch zu 100 Prozent da. Du merkst dann auch, wie er für den Verein auch weiter brennt.“ Angesichts des Unmuts, den Schlotterbeck durch seine Aussagen womöglich beim Dortmunder Anhang ausgelöst haben könnte, wünscht sich Ricken deshalb, „dass das auch wirklich keiner infrage stellt, weil er wirklich vom ersten Tag und bis zum letzten Tag – und der ist, hoffe ich, weit weg – wirklich immer die Knochen hingehalten hat.“

Um zu verhindern, dass womöglich doch zeitnah ein Abschied des 26-Jährigen bevorsteht, will der BVB nun „möglichst zeitnah“ wieder die Gespräche aufnehmen. „Natürlich werden wir jetzt nicht wieder Wochen warten, bis wir den nächsten Termin machen“, so Ricken, der sich nicht zu einer Prognose bezüglich des Ausgangs der Verhandlungen hinreißen ließ. „Es gibt von Nico eine Erwartungshaltung, aber vom Verein gibt es natürlich auch irgendwo Bedingungen. Aber ich bin immer optimistisch in die Gespräche reingegangen.“

 

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