Der Vater von Jobe Bellingham äußerte sich nach dem 3:3-Unentschieden von Dortmund gegen St. Pauli negativ. Die Verantwortlichen des BVB haben Konsequenzen angekündigt, betrachten den Vorfall jedoch nicht als dramatisch. BVB stellt Konsequenzen in Aussicht. Bei seinem ersten Auftritt in der Bundesliga bereitete Jude Bellingham sofort ein Tor vor und feierte mit Borussia Dortmund einen 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach, wofür er eine Note von 2,5 erhielt. Sein Bruder zeigte bei seiner Premiere am Samstag eine schwache Leistung (Kicker-Note 4) und war trotz des 3:3 gegen den FC St. Pauli ein Gesprächsthema am Wochenende, was er jedoch seinem Vater zu verdanken hatte. Mark Bellingham war extra aus England angereist, um seinen Sohn zum ersten Mal in der Bundesliga am Millerntor zu sehen. Anschließend sorgte er in den Katakomben für Aufsehen: Er hatte ein Gespräch mit Sportdirektor Sebastian Kehl, in dem unter anderem die frühe Auswechslung von Jobe zur Halbzeit thematisiert wurde. „Ich war nicht Teil des Gesprächs“, stellte BVB-Chef Lars Ricken am Sonntagabend bei Sky90 klar, fügte jedoch hinzu, dass Maßnahmen ergriffen werden: „Wir werden darauf achten, dass wir solche Situationen in Zukunft vermeiden und keine Diskussionen mehr zu diesen Themen führen.“ Ricken ließ deutlich wissen, dass nur Spieler, Trainer und Funktionäre Zugang zu dem Bereich rund um die Kabine haben dürfen. Ein Drama sieht er in dem Ereignis allerdings nicht. „Wir haben Jobe Bellingham verpflichtet, weil wir über Jahre hinweg ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Eltern aufgebaut haben.“ Die Familie ist extra angereist, um das erste Bundesliga-Spiel ihres Sohnes zu sehen, und hatte geplant, ihn nach dem Spiel am Bus zu treffen.
