Raum nach Ausrutscher: „Jetzt muss ich alles zurücknehmen“

RB Leipzig hat im Nachholspiel am Dienstagabend beim FC St. Pauli den gewünschten Sieg nicht errungen. In der Nachspielzeit sorgte ein von RB-Kapitän David Raum verursachter Elfmeter für den Punktverlust.

Später Punktverlust für RB

Am, Dienstagabend beim FC St. Pauli hat RB Leipzig unter anderem Historisches erreicht. Erstmals gelang es den Sachsen, in einem Auswärtsspiel im Stadion am Millerntor einen Treffer zu erzielen. In den drei Partien in Bundesliga und 2. Liga zuvor war das RB nicht vergönnt. Insofern verewigte sich Yan Diomande mit seinem Treffer zum 1:0 in der 66. Minute in den Geschichtsbüchern.

Allerdings gereichte dieser Umstand nach dem Schlusspfiff niemandem bei RB zur Freude. Grund: Der späte Ausgleich von St. Pauli durch einen von Martijn Kaars verwandelten Foulelfmeter (90.+3). „Unlucky, wie wir es hinten raus verlieren“, resümierte denn auch David Raum bei Sky – und der Umstand, dass der RB-Kapitän „verlieren“ sagte, zeigte, wie man bei den Leipzigern das 1:1 deutete.

„Ich erwische ihn blöd, und es ist natürlich ein Elfmeter.“ (David Raum über sein Foul an Martijn Kaars)

Für Raum war es besonders unglücklich, weil er den Elfmeter, der zum Ausgleich führte, verursacht hatte. Zwar konnte man dem Nationalverteidiger bei seinem Foul keine Absicht unterstellen, weil er im fraglichen Duell gegen Kaars ausrutschte, aber als Folge des Ausrutschers räumte Raum den niederländischen Stürmer der Hamburger eben auch ab.

Auf dem Platz versuchte Raum noch, Schiedsrichter Florian Exner umzustimmen, aber die Entscheidung des Unparteiischen hielt auch der VAR-Überprüfung stand.

Nach Abpfiff stimmte aber auch Raum dem Pfiff Exners zu. Der Ausgleich, so der 27-Jährige, „geht auch ein bisschen auf meine Kappe, auch wenn ich wegrutsche.“ Er habe, so Raum weiter, „im Spiel ein anderes Gefühl gehabt, aber jetzt muss ich alles zurücknehmen. Ich erwische ihn blöd, und es ist natürlich ein Elfmeter.“ Dabei habe er bei dem leicht seifigen Rasen „eigentlich schon die extra langen Stollen“ aufgezogen, verriet Raum. Genutzt hat es nichts.

Der Elfmeter war die unglückliche Aktion, die den Ausgleich hervorrief. Aber auch abseits dessen hatte RB am Millerntor „nicht das beste Spiel“ gemacht. „Wir haben es hier und da nicht gut genug aus der Position heraus gespielt, nicht schnell genug gespielt. Wir hatten immer wieder Probleme, uns Torchancen herauszuspielen.“ Und die eine, die Diomande zum historischen Treffer nutzte, reichte Leipzig nicht zum Sieg.

 

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