Nübels Elfer-Umstellung fruchtet: „Alle waren erstaunt“

Es scheint, als hätte Alexander Nübel den Kampf ums DFB-Tor längst noch nicht abgehakt. Seinen starken Start ins WM-Jahr jedenfalls krönte der Stuttgarter Schlussmann mit einer Seltenheit: einem gehaltenen Elfmeter.

Hoeneß sieht in der Parade den Startschuss für den Sieg

Er nahm es mit Humor und sich selbst ein bisschen auf den Arm. Nach eigener Auskunft war es erst der dritte gehaltene Elfmeter in der Bundesliga-Karriere des Alexander Nübel. „Es waren ja nicht viele dabei, deswegen weiß ich es auch“, gab der Torhüter des VfB Stuttgart nach dem 3:0 bei Borussia Mönchengladbach am Sonntagnachmittag mit einem Grinsen zu Protokoll.

Nübel foppt sich selbst: „Alle waren erstaunt“

Und vergaß im Moment des Triumphs nicht, dass nach dem in der 13. Minute parierten Strafstoß von Haris Tabakovic freilich auch die Tatsache entscheidend war, dass Ramon Hendriks den Nachschuss abblockte. „Er war der Einzige, der reagiert hat, alle anderen waren erstaunt, dass ich mal die Hände an den Ball bekomme bei einem Elfmeter“, foppte sich Nübel ein weiteres Mal.

Für den 29-Jährigen ist die Parade Lohn einer Umstellung, er hat bei Elfmetern die Taktik gewechselt und bewegt sich mittlerweile mehr auf der Linie, während der Schütze anläuft. Zudem analysieren er und Torwarttrainer Steffen Krebs die Kontrahenten: Wer präferiert welche Ecke? Welche Fußhaltung spricht für welche Richtung? Detailarbeit eben, die sich in Gladbach, an Krebs‘ alter Wirkungsstätte, auszahlte. „Wir haben es wie immer davor besprochen im Torwartteam und wieder zusammen entschieden“, erklärt Nübel die goldrichtige Wahl seiner Ecke.

„Da müssen wir uns bei Alex bedanken“

Die einen entscheidenden Einfluss auf das Spiel hatte beim Stande von 0:0, wie VfB-Trainer Sebastian Hoeneß glaubt: „Das war eine sehr wichtige Szene, da müssen wir uns bei Alex bedanken, denn das war der Startschuss, um komplett drin zu sein im Spiel.“ Und dieses dann auch verdient zu gewinnen. Entsprechend gab es auch von Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ein Sonderlob: „Da sieht man, welchen Mehrwert dann ein sehr, sehr guter Torwart, ein Nationaltorwart wie Alexander Nübel eben auch für uns hat.“

Überhaupt ist die Leihgabe des FC Bayern, die noch über einen Vertrag bis 2030 an der Säbener Straße verfügt, richtig gut ins WM-Jahr gestartet. In der Liga kommt Nübel seit dem Jahreswechsel auf einen starken kicker-Notenschnitt von 2,5. Wer weiß: Vielleicht macht der Ex-Schalker das Rennen um das aktuell von Oliver Baumann gehütete DFB-Tor, in das gewiss auch der eigentliche Stammkeeper Marc-André ter Stegen nach seinem Leihwechsel zum FC Girona nochmals eingreifen wird, noch einmal richtig spannend.

 

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