Neue VAR-Befugnisse: IFAB öffnet Tür für Ecken-Check

Das International Football Association Board (IFAB) hat sich bei seinem jährlichen Geschäftstreffen in London über aktuelle Themen ausgetauscht – und ist zu einer Entscheidung gekommen.

Einführung in Bundesliga und bei WM 2026?

Erst im Dezember 2025 hatte es Meldungen aus Großbritannien gegeben, die eine Anpassung der VAR-Befugnisse behandelten. Etwas mehr als einen Monat später kann konstatiert werden: Ja, das IFAB hat sich beim Geschäftstreffen in London für eine Öffnung des Regelwerks ausgesprochen.

Genauer: Nach dieser Entscheidung kann der Video Assistant Referee künftig auch bei eindeutig falsch vom Gespann ausgesprochenen Eckbällen eingreifen – und obendrein zu Unrecht verhängte Gelb-Rote Karten wieder einkassieren.

Der VAR muss diese an den Bildschirmen gestartete Überprüfung jedoch schnell tätigen, um den Spielfluss nicht zu beeinflussen. Weitere unnötige Spielverzögerungen untersagt das International Football Association Board in diesem Zusammenhang nämlich klar.

Noch keine offizielle Einführung

Die Änderungen sind aber bislang nicht rechtskräftig und müssen durch die Generalversammlung des IFAB am 28. Februar in Hensol (Wales) erst noch bestätigt werden. Anschließend treten Regeländerungen meist zum 1. Juni in Kraft.

Heißt allerdings auch, dass bei der WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) die Video-Referees schon mit den neuen Aufgaben betraut sein könnten. In der Bundesliga wären die Neuerungen ab der kommenden Saison 2026/27 möglich.

Finger-Countdown auch bei Einwürfen und Abstößen

Allgemein legten die Regelhüter bei der Zusammenkunft in Englands Hauptstadt den Fokus auf Neuerungen, die für eine Beschleunigung des Spiels sorgen sollen. So soll etwa auch bei Einwürfen und Torabstößen die Acht-Sekunden-Regel, die bereits bei der Ballkontrolle der Torhüter in den Händen Anwendung findet, gelten. Der Schiedsrichter zeigt dabei mit den Fingern einen Countdown an.

Zudem müssen Spieler bei Auswechslungen innerhalb von zehn Sekunden den Platz verlassen. Die Zeitspanne, die auf dem Platz behandelte Fußballer anschließend außerhalb des Feldes verbindlich warten müssen, soll noch festgelegt werden.

Hierbei handelt es sich durchweg um Vorschläge an die Generalversammlung. Eine Umsetzung ist aber wahrscheinlich, zumal die Vorschläge schon von der Technischen Kommission des IFAB im Herbst letzten Jahres gemacht wurden.

Das IFAB legt alle Regeln des Weltfußballs fest. Ihm gehören vier Vertreter der FIFA – inklusive Präsident Gianni Infantino – und je ein Vertreter der nationalen Verbände aus England, Schottland, Wales und Nordirland an.

 

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