Es hatte sich bereits abgezeichnet, nun ist der Wechsel von Silas vom VfB Stuttgart zum 1. FSV Mainz 05 perfekt. Nachdem sich die 05er mit den Schwaben geeinigt hatten, wurde nun auch ein gemeinsamer Nenner mit dem Spieler gefunden.
Kongolese wechselt vorerst für Mini-Ablöse
Silas wechselt mit sofortiger Wirkung zum 1. FSV Mainz 05. Die akut abstiegsbedrohten 05er zahlen dem VfB zunächst eine Mini-Ablöse für den sprintstarken Flügelmann, im Fall des Klassenerhalts winkt den Schwaben noch eine Nachzahlung.
Nach Philipp Tietz ist Silas damit der bereits zweite namhafte Neuzugang in diesem Winter und ein weiterer Beleg dafür, dass die Mainzer, wie im Winter von Sportdirektor Niko Bungert angekündigt („Wir wollen den Kader schnellstmöglich verstärken“), ihre Kaderplanungen zügig vorantreiben. „Mit Silas verbindet jeder sofort Schnelligkeit, Durchsetzungsstärke im Eins-gegen-eins und Torgefahr, die er beim VfB Stuttgart bereits eindrucksvoll bewiesen hat. Silas ist eine Verstärkung für unseren Kader und bringt nochmal neue Facetten in unser Offensivspiel“, wird Bungert in der Pressemitteilung zitiert.
Aufstieg und Fall in Stuttgart
Silas war im Sommer 2019/20 für acht Millionen Euro vom FC Paris zu den Schwaben gewechselt und erlebte dort zunächst einen kometenhaften Aufstieg, mauserte sich gar zum Publikumsliebling. Aufgrund von Verletzungen und schwankender Leistungen konnte er sich aber nicht wirklich als Stammspieler etablieren. Durch fortschreitende taktische Defensivverweigerung geriet er beim VfB zusehends aufs Abstellgleis – und wurde in letzter Konsequenz in der Saison 2024/25 an Roter Stern Belgrad ausgeliehen.
In Serbien konnte der Tempodribbler letztlich aber auch nicht überzeugen, immer wieder wurde dort ebenfalls sein Defensivverhalten bemängelt. Letztlich sahen die Belgrader von einem Kauf ab. Im Sommer gab es dann noch einen Flirt zwischen Samsunspor und dem Kongolesen, den Türken war das Gesamtpaket letztlich aber zu teuer.
Ergo ging er zurück nach Stuttgart. In den Planungen von Trainer Sebastian Hoeneß spielte Silas aber keine relevante Rolle mehr. Lediglich am 1. Spieltag schaffte er es in den Kader. Da der 27-Jährige nur noch einen Vertrag bis Saisonende hatte, war eine erneute Leihe sportrechtlich ausgeschlossen, somit kam nur ein Verkauf im Winter infrage – dazu kam es nun auch. Silas bestritt für den VfB damit insgesamt 132 Spiele und erzielte dabei 35 Tore.
