Nach „Blödmann“-Kommentar: DFB kündigt Untersuchung gegen Carro an

Am Wochenende hatte sich Fernando Carro über einen nicht gegebenen Elfmeter beim 1:1 gegen Mainz echauffiert und dabei Schiedsrichter Tobias Stieler als „Blödmann“ bezeichnet. Nun droht dem CEO der Werkself Ärger vom DFB.

Kontrollausschuss eingeschaltet

Die verbalen Entgleisungen von Leverkusens CEO Fernando Carro in den Katakomben der BayArena am vergangenen Samstag haben womöglich Folgen. Wie ein DFB-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, untersucht der Kontrollausschuss des Verbandes den Vorgang.

Was war passiert? Im Anschluss an das Unentschieden gegen den FSV Mainz 05 (1:1) hatte Carro über Schiedsrichter Tobias Stieler (kicker-Note 4) und den VAR geschimpft. Da die Werkself im Vorfeld des Mainzer Führungstreffers aus Carros Sicht unberechtigterweise keinen Elfmeter zugesprochen bekommen hatte, suchte der temperamentvolle Spanier Stieler in der Schiedsrichter-Kabine auf. Auf dem Weg dorthin rief der 61-Jährige: „Wo ist der Stieler, der Blödmann?“

Vor dem zwischenzeitlichen 1:0 der Mainzer durch Sheraldo Becker, das in einem Konter nach einem Leverkusener Eckball entstand, waren Jarell Quansah und Patrik Schick im Strafraum des FSV zu Boden gegangen. Der Leverkusener Torjäger war dabei von Dominik Kohr umklammert und zu Boden gerissen worden. „Für mich ein klarer Elfer“, sagte der Klub-Boss.

Auch Trainer Hjulmand äußert Unverständnis

Nach dessen Gespräch mit Stieler nahm er den erfahrenen Referee in Schutz, stattdessen, so Carro, hätte der VAR die Aktion ahnden müssen. Auch Kasper Hjulmand konnte die Entscheidung nicht nachvollziehen: „Wenn das kein Elfmeter ist, muss mir das jemand erklären. Es ist unfassbar.“

Beide äußerten gleichzeitig allerdings auch deutliche Kritik am eigenen Team. Leverkusen hat nun seit drei Pflichtspielen nicht mehr gewonnen, der Rückstand auf Stuttgart, das aktuell den letzten Champions-League-Platz belegt, ist bereits auf sechs Zähler angewachsen. Bereits am Mittwoch muss die Werkself ein anderes Gesicht zeigen, in Hamburg steht das Nachholspiel des 17. Bundesliga-Spieltags beim HSV auf dem Programm. Anschließend geht es in Freiburg und direkt mit den nächsten englischen Wochen im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Arsenal Schlag auf Schlag weiter.

 

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