Mit Olschowsky und Pereira Cardoso: Der Gladbacher Plan im Tor

Im Laufe des Dienstags werden bei der Borussia die Umbaumaßnahmen auf der Torhüterposition voraussichtlich abgeschlossen sein. Die Idee hinter den Personalien Jan Olschowsky und Tiago Pereira Cardoso.

Die Konstellation hinter Nicolas nach dem Omlin-Abschied

Die Gladbacher Antwort auf den Abschied von Jonas Omlin zu Bayer Leverkusen erfolgt zeitnah. Voraussichtlich am heutigen Dienstag wird die Rückkehr von Jan Olschowsky in den Borussia-Park perfekt gemacht, das ist das Ziel der Gladbacher Verantwortlichen. Die ursprünglich bis Sommer vereinbarte Leihe des Eigengewächses zu Alemannia Aachen wird dafür vorzeitig beendet. Olschowskys Vertrag in Gladbach ist bis Sommer 2027 gültig.

Interessant ist die Idee, die hinter der Rückholaktion und der gesamten Konstellation auf der Torhüterposition steckt. Weil Zukunftshoffnung Tiago Pereira Cardoso (19) weiterhin Spielpraxis in Borussias U 23 sammeln soll, benötigen die Borussen einen weiteren Torhüter, der bei zeitgleichen Spielansetzungen von Profis und U 23 auf der Bank der Profimannschaft sitzt. Olschowsky übernimmt dann diese Rolle. Sollte allerdings Moritz Nicolas, die etatmäßige Nummer 1, verletzungsbedingt ausfallen oder aufgrund einer Sperre nicht zur Verfügung stehen, übernimmt Pereira Cardoso das Gladbacher Tor – Olschowsky bliebe weiter der Ersatzmann.

Effekt des Omlin-Abschieds liegt bei etwas über einer Million Euro

Sowohl Pereira Cardoso als auch Olschowsky bringen bereits Bundesligaerfahrung mit. Pereira Cardoso (sechs A-Länderspiele für Luxemburg) debütierte im März 2025 für die Borussia im Oberhaus und kam in der Bundesliga bisher fünfmal zum Einsatz. Olschowsky absolvierte in der Saison 2022/23 vier Bundesligaspiele für die Fohlenelf. Schon im Januar 2025 war der 24-Jährige für ein halbes Jahr nach Aachen verliehen worden, um Spielpraxis sammeln zu können. Die zweite Leihe wird, wenn alles planmäßig verläuft, nun vorzeitig beendet.

Wirtschaftlich profitiert die Borussia von den Veränderungen auf der Torhüterposition. Der Effekt des Omlin-Abschieds liegt bei etwas über einer Million Euro in Anbetracht des Pakets aus Gehaltseinsparung plus einer Leihgebühr im niedrigen sechsstelligen Bereich. Der Schweizer zählt zu den Gutverdienern im Gladbacher Kader, er war als Nachfolger von Landsmann Yann Sommer im Januar 2023 vom französischen Erstligisten Montpellier HSC losgeeist und mit einem Nummer-1-Vertrag ausgestattet worden. Leih-Klub Leverkusen übernimmt bis Saisonende das Gehalt, eine Kaufoption wurde nicht vereinbart. In Gladbach läuft Omlins Vertrag bis Sommer 2027.

 

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