Mainz-Stürmer Tietz trifft „gegen Union ganz gern“

Mit dem Abrutschen von Mainz 05 auf den letzten Tabellenplatz hat Phillip Tietz nichts zu tun. Vor der Winterpause stürmte er für den FC Augsburg. Mit seiner kommunikativen und positiven Art will er nun für neuen Schwung beim FSV sorgen. Und für Tore.

Silas fällt mit Grippe aus

Im März 2016 schoss Phillip Tietz im Trikot von Eintracht Braunschweig sein erstes Profitor im Spiel an der Alten Försterei, das 1:3 endete. Im April 2024 und im Mai 2025 traf er im Dress des FC Augsburg erneut gegen Union Berlin (2:0, 1:2). „Gegen Union treffe ich eigentlich ganz gern“, sagte Tietz am Mittwoch und grinste: „Sie liegen mir relativ gut.“

Startelf-Kandidat gegen Union

„Ich fühle mich jetzt schon, als wäre ich seit Saisonbeginn da.” Tietz ist froh, wieder gebraucht zu werden. In den beiden vergangenen Spielzeiten in Augsburg wurde er in jedem Spiel eingesetzt und wies mit sieben beziehungsweise acht Saisontoren eine passable Quote auf. Im Sommer 2025 fiel er jedoch den taktischen Ideen des neuen Trainers Sandro Wagner zum Opfer, der ohne Stoßstürmer spielen ließ.

Ob Trainer Urs Fischer den Mainzer Winter-Zugang am Samstag bei Union (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) direkt in die Startelf stellt, ist offen, aber nicht so unwahrscheinlich. Schließlich hat an den ersten 15 Spieltagen ein Stoßstürmer wie Tietz gefehlt. Auf den Ex-Stuttgarter Silas muss Fischer noch verzichten. Nach einem abklingenden grippalen Infekt kann der zweite Neue des FSV bisher nicht mit der Mannschaft trainieren.

Nachdem Tietz die Verantwortlichen des FC Augsburg von seiner Absicht informiert hatte, im Winter den Verein zu wechseln, wurden seine Einsätze noch seltener. „Das ist normal im Fußball“, findet der Spieler, der sich unter anderem mit dem Interesse des FC Toronto beschäftigte. „Als Mainz angeklopft hat, wurde ich hellhörig. Ich wusste natürlich, wo sie momentan stehen, aber das hat mich nicht abgeschreckt, weil ich vom Kader absolut überzeugt bin. Ich habe einfach Bock auf diese Herausforderung“, betont der 28-Jährige.

Tietz „verspürt keinen Druck“

Als die erste Kontaktaufnahme stattfand, war Bo Henriksen noch Trainer des FSV. Dessen Nachfolger Fischer war von Anfang an klar, dass ein großer Mittelstürmer mit Bundesliga-Erfahrung dem Mainzer Spiel guttun würde. „Wir müssen uns mehr Torchancen erarbeiten und Tore schießen“, fordert Fischer.

Der FSV ist von den Qualitäten überzeugt und hat vier Millionen Euro für Tietz hingeblättert, um ihn bis 2028 unter Vertrag zu nehmen. Die hohe Ablöse lächelt der Stürmer, der 2023 für 2,2 Millionen Euro von Darmstadt nach Augsburg wechselte, einfach weg: „Ich verspüre dadurch keinen Druck. Ich habe es ja nicht bezahlt, weiß aber ganz genau, was von mir erwartet wird. Ich werde Volldampf geben und mein Bestes auf dem Platz zeigen.“

 

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