Auch in seiner dritten Bayern-Saison trumpft Harry Kane groß auf, traf gegen die TSG Hoffenheim doppelt – natürlich wollen die FCB-Bosse mit ihm frühzeitig verlängern. Nach kicker-Informationen gibt es neue Entwicklungen und eine Klausel-Tuschelei.
Es wird auch über die Ausstiegsklausel getuschtelt
Harry Kane ist der Superstar beim FC Bayern, der Kapitän der englischen Nationalmannschaft, mit 24 Saisontreffern führt er die Bundesliga-Torjägerliste an. Ebenso, knapp vor Kylian Mbappé, das Ranking des „Goldenen Schuh“. Wettbewerbsübergreifend kommt der Brite auf 45 Tore bei 40 Einsätzen, plus neun Assists. Beeindruckende Zahlen. Kein Wunder, dass die Münchner Vereinsführung eine Vertragsverlängerung mit dem 32-Jährigen anstrebt.
Bis 2027 gilt das Arbeitspapier des Stürmers. Eine Ausstiegsklausel, die zwischen 60 und 70 Millionen Euro liegen soll, würde ihm einen vorzeitigen Abschied ermöglichen. Bislang hieß es, dass die Frist dieses Vertragsdetails Ende Januar endet, jedoch soll Kane, so wird auf der Geschäftsstelle getuschelt, einen Monat länger Zeit haben. Dies würde bedeuten: Er hätte bis Ende Februar Zeit, um die FCB-Bosse zu informieren, sofern er die Klausel aktivieren möchte.
Mindestens ein Saudi-Klub soll ein Angebot für Kane vorbereiten
Die Münchner Verantwortlichen haben erste Gespräche mit Kane geführt, wie Sportchef Max Eberl jüngst eine kicker-Meldung bestätigte. Die Bayern aber sind wohl nicht die Einzigen, die an einer (weiteren) Zusammenarbeit mit dem Toptorjäger interessiert sein sollen. Neben Premier-League-Klubs, die lose beim Management des Spielers angeklopft haben sollen, steht Kane nach kicker-Informationen auch in Saudi-Arabien weit oben auf der Wunschliste. Mindestens ein Verein aus der Professional League soll ein höchst lukratives Angebot für Kane vorbereiten – wenn nicht für kommenden Sommer, dann im Jahr 2027 – und ernsthaft an einer Verpflichtung des Angreifers arbeiten.
Klubs wie Al-Ahli und Al-Ittihad, das gerade Karim Benzema an Al-Hilal verlor, hätten vermutlich Bedarf auf der Stürmerposition. Kane, der sich mit seiner Familie in München grundsätzlich super wohl fühlt, würde ins Profil passen – zudem will die Liga in Saudi-Arabien bis zur Weltmeisterschaft 2034 weiter mit neuen prominenten Namen glänzen.
Dadurch könnten die Bayern bei Kanes Zukunftsfrage, die für die Münchner auch in puncto Planung eine nicht unwesentliche sein dürfte, finanzkräftige Konkurrenz aus dem Ausland bekommen. Die Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung des Torjägers über 2027 hinaus sind dennoch groß und sicherlich nicht unbegründet. Kane weiß nämlich auch, was er am FC Bayern hat.
