Yan Diomande verletzte sich am Freitag bei Leipzigs 5:0 gegen Hoffenheim an der Schulter. Nun sickerte eine Diagnose durch.
RB-Shootingstar sagt Nationalelf ab
RB Leipzig muss offenbar nicht länger auf Yan Diomande verzichten. Wie die Leipziger Volkszeitung am Sonntag berichtet, kommt der Flügelstürmer, der sich am Freitagabend beim 5:0-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim an der Schulter verletzte, um einen operativen Eingriff herum. Allerdings hat der 19 Jahre junge Shootingstar seine Reise zur ivorischen Nationalmannschaft abgesagt.
Dem Bericht zufolge wurde bei eingehenden Untersuchungen eine Prellung der linken Schulter festgestellt, wobei auch die Kapsel und der Bandapparat in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Womöglich kann Diomande bereits nach der Länderspielpause wieder eingreifen. Eine offizielle Bestätigung des Klubs steht derzeit noch aus.
Diomande hatte sich gegen Hoffenheim im ersten Durchgang gleich zweimal an der Schulter behandeln lassen müssen. Ausgangspunkt war ein Zweikampf mit TSG-Mittelfeldspieler Alexander Prass in der 32. Minute, als es bereits 3:0 für RB stand, wobei Diomande an zwei der Treffer maßgeblich beteiligt gewesen war. Das 4:0 bereitete er trotz seiner Schmerzen direkt vor (44.), seinen eigenen Treffer zum vermeintlichen 5:0 (45.+5) kassierte der VAR wegen einer Abseitsstellung noch ein.
Ist Diomande schon in Bremen wieder eine Option?
Letztlich hielt der Bundesliga-Shootingstar, der vor der Saison von CD Leganes gekommen war, bis zur 66. Minute durch. Wann er wieder für die Mannschaft von Trainer Ole Werner auflaufen kann, dürfte sich in der Länderspielpause entscheiden. Am Samstag, 4. April (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), sind die Leipziger bei Werder Bremen gefordert. Dann geht es um weitere Punkte für die Champions-League-Qualifikation, die der Vorjahressiebte derzeit fest im Visier hat.
Diomande hat daran einen großen Anteil. Der Youngster sammelte in seinen 26 Einsätzen satte 17 Scorerpunkte, traf zehnmal selbst und holte sich bei sieben weiteren Treffern den Assist. Bei der WM 2026 will er seinen Marktwert weiter steigern, dann trifft der neunmalige Nationalspieler mit der Elfenbeinküste unter anderem auf Deutschland. Im März sind die Ivorer ohne ihn in Testspielen gegen Südkorea (28. März) und Schottland (31. März) gefordert.
