Der Ausleihe von Isaac Schmidt von Leeds United nach Bremen wird bald abgeschlossen sein. Laut Informationen von kicker beläuft sich die Kaufoption auf drei Millionen Euro, nach wochenlangem Warten. Es hat eine Weile gedauert, aber nachdem der SV Werder Bremen und Isaac Schmidt schon seit über einem Monat über den Wechsel einig waren, hat der Bundesligist nun auch mit Leeds United eine Einigung über eine Leihe mit Kaufoption erzielt. Der 25-Jährige reist nach Bremen, wo er am Donnerstag seinen Medizincheck machen und danach einen Vertrag unterzeichnen wird, der im Falle der Ausübung der Kaufoption in einem Jahr bis 2029 gültig sein wird. Laut Informationen des kicker müsste Werder für die Ablöse drei Millionen Euro an Leeds zahlen. Der Aufsteiger aus der Premier League wollte den Rechtsverteidiger jedoch erst gehen lassen, wenn ein Ersatz für die dadurch entstehende Lücke im Team gefunden ist. Dies geschah nachdem James Justin zu Beginn der Woche von Ligakonkurrent Leicester City verpflichtet wurde. Schmidt ist in der Lage, beide Flügelpositionen zu besetzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Werder sich wegen der langwierigen Situation bereits neu orientiert und den Rechtsverteidiger Yukinari Sugawara vom FC Southampton ausgeliehen. Dennoch entschloss sich der Verein, angesichts des gesteigerten Bedarfs auf den Außenpositionen und den weiteren Verletzungen der beiden Linksverteidiger Olivier Deman und Maximilian Wöber, nochmals aktiv zu werden. Außerdem ist Schmidt, der von Anfang an als Wunschkandidat für die zweite Position als Rechtsverteidiger neben Felix Agu galt, auf beiden Flügeln einsetzbar. Der Sohn eines Schweizers und einer Nigerianerin gab im vergangenen März sein Debüt für die Schweizer A-Nationalmannschaft und spielte seitdem drei Mal auf der rechten Seite. Aufgrund geringer Einsätze bei Leeds könnte er nun bei Werder direkt eingesetzt werden. Vor einem Jahr wechselte er für etwa drei Millionen Euro vom FC St. Gallen zu Leeds United, das damals in der zweiten Liga spielte. In der Championship kam er jedoch nur auf insgesamt 71 Einsatzminuten, die sich über zwölf Spiele verteilten.
