Krauß‘ verräterische Antwort auf die Frage nach der Zukunft

Im ersten Halbjahr beim 1. FC Köln war Tom Krauß nicht immer gesetzt. Nun ist der 24-Jährige plötzlich ein Fixpunkt im Mittelfeld – und dürfte auch im kommenden Jahr für die Geißböcke auflaufen.

Neuer Fixpunkt im Kölner Mittelfeld

Als die Startformationen der Partie SC Freiburg – 1. FC Köln offiziell wurden, dürfte sich mancher Gästefan gewundert haben. Eric Martel war weder gesperrt noch verletzt, fehlte aber in der ersten Elf von Trainer Lukas Kwasniok. „Der Grund war, dass Tom Krauß es sensationell gemacht hat in den vergangenen Spielen“, erläuterte der 44-Jährige und lobte seinen Sechser: „Dann habe ich mich für diese Variante entschieden und Tom hat auch bestätigt.“

Krauß verlieh wichtige Struktur

An der 1:2-Niederlage im Breisgau konnte Krauß zwar nichts ändern, doch der 24-Jährige zeigte wiederholt eine solide Leistung. Gegen den FC Bayern (1:3) und den 1. FSV Mainz 05 (2:1, jeweils kicker-Note 2,5) stach Krauß sogar noch mehr hervor. Dass der FC die Negativ-Serie mit acht Partien ohne Sieg gegen die Rheinhessen beendete, lag auch an ihm. Als Strippenzieher im Zentrum organisierte Krauß nach seiner Einwechselung zur Pause für Martel das Spiel und verlieh den Geißböcken zwischendurch gerade in der Offensive verloren gegangene Struktur.

Und das ausgerechnet gegen Mainz, das den einst in Leipzig ausgebildeten Mittelfeldspieler im Sommer nach Köln verlieh. Im Rheinland wollte Krauß endlich zum Bundesliga-Stammspieler reifen, doch an Martel gab es vorerst kein Vorbeikommen. Allerdings auch, weil Krauß nicht gleich so aufspielte wie nun im Januar. Mal enttäuschte er auf der Doppelsechs, mal auf der ungewohnten Position als Linksverteidiger in der Dreierkette beim 1:3 gegen Leipzig.

Eine Option, die zur Pflicht werden kann

Doch Krauß kämpfte sich zurück. „Du musst auch gut trainieren und weitermachen, wenn du mal negative Momente hast“, sagte der Rechtsfüßer in Freiburg. Auch, weil Kollege Martel umgekehrt mit seiner Form kämpft, dürfte Krauß im defensiven Mittelfeld nun erst mal die Nase vorn haben.

Bleibt der Ausgeliehene deswegen womöglich in Köln? Der FC sicherte sich jedenfalls eine Kaufoption im niedrigen einstelligen Millionenbereich, die unter Umständen sogar zur Kaufverpflichtung werden kann. Der Klassenerhalt der Kölner ist dafür ein Faktor, ein anderer womöglich bereits erreicht – oder sehr bald erreicht. „Ich will mit aller Macht hier bleiben und nächstes Jahr mit Köln in der Bundesliga spielen“, betonte Krauß. Genauer wollte er sich zu seiner Zukunft lieber nicht äußern – und verriet dann doch zwischen den Zeilen, dass sein Verbleib am Geißbockheim sehr wahrscheinlich ist: „Für mich ist es wichtig, dass wir mit dem Verein den Klassenerhalt schaffen – und dann werde ich nächstes Jahr hoffentlich hier spielen.“

 

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