Kovac greift bei Can ein: „Das hätte ich nicht erlaubt“

„Respekt, ehrlich“: Nach dem 3:0 in Berlin lobte Emre Can Dortmunds „Männerfußball“ – und erklärte, warum er die einzige Gelbe Karte der Partie sah. Sie wurde zum etwas anderen „Platzverweis“.

„Stolzer“ BVB-Kapitän klärt Rudelbildung auf

Eigentlich hatte Nico Schlotterbeck mit seinem Tor zum Dortmunder 2:0 gerade die Vorentscheidung herbeigeköpft, da wurde es für gut zehn Minuten plötzlich richtig hitzig an der Alten Försterei – so sehr, dass Niko Kovac eingreifen musste.

Rund um Emre Can hatte sich nach einer knappen Stunde eine Rudelbildung entsponnen, nach der er zur geschmähten Zielscheibe der Union-Fans geworden und immer wieder in den Mittelpunkt gerückt war. Und so verwies Kovac seinen verwarnten Kapitän in der 69. Minute lieber selbst des Feldes, bevor Schiedsrichter Robert Hartmann auf die Idee kommen konnte.

„Ich musste ihn runternehmen, weil schon die Gefahr bestand, dass wir mit einem Mann weniger spielen. Das hätte ich nicht erlaubt“, erklärte der Trainer später bei Sky. Mit Aaron Anselmino beruhigten sich die Gemüter auf dem Rasen und den Rängen wieder, der BVB brachte einen abgeklärten 3:0-Auswärtssieg ins Ziel.

„Das sollte nicht passieren, aber das kommt einfach hoch“

„Respekt, ehrlich“, entfuhr es auch Can danach sofort. „Wir wurden in den letzten Wochen sehr oft kritisiert, teilweise auch zu Recht. Aber heute … großes Kompliment an die Mannschaft, ich bin unfassbar stolz auf die Jungs, wie sie es angenommen haben. Sie spielen viele lange Bälle, du kannst nicht nur gut Fußball spielen hier. Du musst dagegenhalten, das haben wir heute über 90 Minuten gemacht.“ Schön sei das nicht immer gewesen – „wie immer“, grinste er. „Aber heute hat der Kampf gezählt. Das war richtiger Männerfußball.“

Gleichwohl mit ein wenig Theater zwischendurch. Warum war Can überhaupt mit Janik Haberer aneinandergeraten und danach mit Gelb verwarnt worden? „Ich habe den Ball und dann kommt der, schlägt ihn von hinten weg und sagt noch was“, berichtete Dortmunder 1:0-Torschütze, der seinen Gegenspieler daraufhin zu Boden geschubst hatte. „Das sind Emotionen. Das sollte nicht passieren, aber das kommt einfach hoch.“

Seine Kritik an Schiedsrichter Robert Hartmann: „Ich habe die Gelbe in der Situation verdient, aber bei allem Respekt, das war ein bisschen zu einseitig. Ich weiß gar nicht, ob er Union überhaupt eine Gelbe Karte gegeben hat.“ Tatsächlich beendeten die Eisernen die Partie ohne Verwarnung – dafür mit einem schlechteren Gefühl als Can.

 

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