Kovac: „Es geht darum, sofort die Maschinen anzuschmeißen“

Vor dem Re-Start der Bundesliga in Frankfurt bangt Borussia Dortmund weiter um den Einsatz von Keeper Gregor Kobel. Zwei Talente werden für ihre gute Arbeit im Trainingslager mit einem Platz im Kader belohnt.

Kader-Debüt für Kaba, Kobel weiter fraglich

Von der Sonne an der spanischen Costa del Sol ging es für Borussia Dortmund am Donnerstag zurück ins winterliche Deutschland – und das ohne Umwege. Denn anstatt nach dem Kurz-Trainingslager in Marbella noch einmal Station in der Heimat zu machen, reiste der BVB direkt nach Frankfurt, wo die Mannschaft von Trainer Niko Kovac am Freitagabend in die zweite Halbserie startet. Akklimatisierungsprobleme fürchtet Dortmunds Coach dabei nicht. „Von kalt zu warm ist schwieriger. Wir sind fit, wir sind gesund. Das ist entscheidend“, sagte Kovac am Donnerstagabend in einer virtuellen Pressekonferenz.

Zwei Youngster kehren nach Dortmund zurück

Allerdings gilt das für einen Spieler nur zum Teil: Stammkeeper Gregor Kobel, der bereits am Mittwoch aus Spanien zurückgeflogen war, kämpfte zunächst mit einer Erkältung, dann auch mit Rückenproblemen. In Marbella konnte der Schweizer daher zunächst nur individuell, später dann gar nicht mehr trainieren. Sein Einsatz in Frankfurt ist weiter fraglich. Als Alternative steht Alexander Meyer bereit, der Kobel nicht zum ersten Mal vertreten würde.

Da Mittelfeldspieler Pascal Groß zu Jahresbeginn nach Brighton zurückgekehrt ist, darf sich zudem ein Youngster über sein Kader-Debüt freuen: Mussa Kaba wird von Kovac für die guten Leistungen im Trainingslager belohnt und wird zum ersten Mal im Spieltagskader stehen. Auch den beiden anderen Toptalenten, die die Profis ins Trainingslager begleitet hatten, sprach Kovac ein Kompliment aus: „Alle drei haben das richtig gut gemacht“, sagte der 54-Jährige über Kaba, Samuele Inacio und Mathis Albert. Da in der Offensive allerdings die Personalauswahl breit ist, reisten Inacio und Albert zurück nach Dortmund – und nicht wie Kaba nach Frankfurt. In der Innenverteidigung steht zudem Filippo Mane als Alternative bereit, da Aaron Anselmino noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren konnte.

Guirassy und Silva verstehen sich gut

Offen ist vor allem, wen Kovac auf der rechten Seite sowie in der Offensive aufstellen wird: Hinten rechts kommen Niklas Süle und Kapitän Emre Can in Frage, auf der rechten Schiene bieten sich Yan Couto und Julian Ryerson an. Offensiv hat Kovac ohnehin die Qual der Wahl: Gesetzt ist dort nur Stürmer Serhou Guirassy, der sich in Marbella auffällig gut mit seinem Konkurrenten Fabio Silva verstand, der allerdings auch hinter oder neben Dortmunds Topstürmer einsetzbar ist.

„Man sieht in den Trainingswochen, dass wir als Team erfolgreich sein wollen. Alle kommen mit sehr viel Energie, sind sehr motiviert und engagiert“, sagte Kovac, der für die drei Offensivpositionen auch noch Julian Brandt, Carney Chukwuemeka, Maximilian Beier, Karim Adeyemi und Julien Duranville zur Auswahl hat.

Die Eintracht hat sieben Zähler weniger als der BVB

Gegner Frankfurt hat am Freitag noch eine Rechnung offen: In der zweiten DFB-Pokalrunde trafen beide Teams in dieser Saison bereits einmal aufeinander – mit dem besseren Ende für den BVB, der sich bei der Eintracht im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. „Die Eintracht hatte Phasen, in denen sich unter Druck stand. Aber man hat gesehen, dass dort gut agiert wurde. Sie konnten die Situation beruhigen“, sagte Kovac über seinen Ex-Klub, der bislang sieben Punkte weniger gesammelt hat als der zweitplatzierte BVB.

Nach der kurzen Winterpause gelte es für beide Teams, dass man erst einmal wieder in den Rhythmus finden müsse: „Es geht darum, um 20.30 Uhr sofort die Maschinen anzuschmeißen“, sagte der BVB-Trainer, der mit einem guten Restart an den 2:0-Sieg gegen Mönchengladbach kurz vor Weihnachten anknüpfen und den Vorsprung auf die Frankfurter weiter vergrößern möchte.

 

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