Dominik Kohr erzeugte am Freitag erneut negative Schlagzeilen im Spiel gegen Hoffenheim. Nach dem gewaltsamen Tritt, der auf Max Moerstedt gerichtet war, wurde eine offene Sprache verwendet. Der Hoffenheimer hatte Glück. Amiri neckt seine Teamkollegen aus Mainz. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Dominik Kohr diesen berüchtigten Rekord behauptet, und am Freitag hat er es mit Flair erreicht. Nach einem schlechten Tritt in Richtung Max Moerstedt blickte der Mittelfeldspieler auf die 313. FSV Mainz 05 erhielt in ihrem Spiel gegen TSG Hoffenheim eine glatte rote Karte, die neunte rote Karte der Karriere ihres Spielers, eine Premiere in der Geschichte der Bundesliga. Schiedsrichter Sascha Stegemann benötigte Hilfe von seinem Videoassistenten Christian Dingert, um in der 88. Minute den Anruf zu tätigen. Von dem Moment, in dem die gelbe Karte ausgegeben wurde, bis zum Moment, in dem die rote Karte gegeben wurde, war das Foul so offensichtlich, dass Kohr nicht einmal Unterstützung von seinem eigenen Team erhielt. „Das war definitiv eine klare rote Karte“, erklärte Nadiem Amiri nach dem Vorfall nach dem 1:1-Unentschieden bei Sky und kritisierte seine Teamkollegen: „Das war kein kluger Schritt seinerseits, da er ein Schlüsselspieler ist“.
