Keitels Blick auf Bayern: „Ich bin ein Freund von Herausforderungen“

Nach seinem Debüt für den FC Augsburg schaut Winter-Neuzugang Yannik Keitel gleich mal voraus – mit etwas Vorfreude.

FCA-Neuzugang nach Debüt „sehr happy“

Beinahe wäre der Schuss gleich nach hinten losgegangen. Nicht mal eine Minute war am Sonntagabend gespielt, als der Augsburger Innenverteidiger Yannik Keitel den Ball als letzter Mann gegen den Freiburger Stürmer Igor Matanovic verlor, dabei aber glücklicherweise nicht ganz fair vom Ball getrennt wurde. „War Foul“, sagte der Neuzugang des FCA später schmunzelnd, alles halb so wild.

Ein denkwürdiger Auftakt war es für Keitel in jedem Fall, in seinem ersten Einsatz für die neuen Farben startete der 25-Jährige als zentraler Mann der Dreierkette. Überhaupt stand er zum ersten Mal seit Mitte Mai – damals gegen Augsburg – wieder in der Bundesliga auf dem Feld.

Eine Oberschenkelverletzung hatte Keitel lange außer Gefecht gesetzt, beim VfB kam er in der laufenden Spielzeit lediglich zu zwei Einsätzen in der Drittliga-Reserve, im Januar griff der FCA per Leihe zu, im Sommer könnten weitere 1,5 Millionen Euro an den Neckar fließen, um Keitel fest zu verpflichten.

„Da kommt deutlich mehr Energie, wir sind viel aktiver.“ (Keitel über die Stimmung beim FCA)

„Ich bin sehr happy“, sagte der ehemalige U-21-Nationalspieler nach seinem Debüt, das dann doch insgesamt ganz in Ordnung verlief. Keitel dirigierte seine Kollegen, ließ insgesamt nicht viel zu, sah aber wie der Rest des Defensivverbundes unglücklich aus, als Freiburg aus einem 0:2 binnen drei Minuten durch zwei Standardsituationen ein 2:2 machte.

Ärgerlich sei das schon gewesen, aber „jeder Punkt ist wichtig“, versichert Keitel pflichtbewusst. „Deswegen brauchen wir jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, sondern müssen einfach die positiven Dinge mitnehmen.“

Da wäre zum Beispiel die Sichtweise, dass es eben doch geht mit dem Toreschießen; dass nicht ganz viel fehlte, um statt zwei Punkten in der englischen Woche sechs gegen Union (1:1) und Freiburg mitzunehmen; und dass „jetzt wieder richtig Energie auf den Platz kommt“, wie Keitel sagt. „Ich merke es in der Kabine, in den Trainingseinheiten, da kommt deutlich mehr Energie, wir sind viel aktiver, versuchen die Dinge umzusetzen.“

Diszipliniert muss es auch am kommenden Samstag in München zugehen, beim Branchenprimus FC Bayern. „Ich bin ein Freund von Herausforderungen“, sagt Keitel grinsend, wohlwissend, dass im Normalfall nichts zu holen ist beim großen Nachbarn. „Die haben eine brutale Qualität, aber wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken. Wir versuchen einfach, auch die Bayern in Ruhe zu analysieren und dann alles zu geben. Und am Ende sieht man mal, was rauskommt.“

Keitel könnte dabei wieder als zentraler Mann der defensiven Dreierreihe gefragt sein. „Dafür haben wir ihn geholt“, erklärt Sportdirektor Benni Weber. „Weil er spielerfahren ist. Er hat diesen weiträumigen Spielaufbau“ aus der Mitte heraus. „Freut uns, darf gerne so weitermachen.“

 

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