Mahmoud Dahoud und Eintracht Frankfurt gehen nach der laufenden Saison getrennte Wege. Es könnte der erste von einigen Abgängen im Mittelfeld sein.
Neuaufstellung im Mittelfeld?
Dass die Zukunft von Eintracht Frankfurt und Mahmoud Dahoud keine gemeinsame sein wird, war seit längerer Zeit abzusehen. Am Dienstagvormittag machte die SGE den nahenden Abgang des Mittelfeldspielers dann offiziell: Dahouds Vertrag, der zum 30. Juni ausläuft, wird nicht verlängert – „im gegenseitigen Einvernehmen“, wie es heißt.
Dahoud war im Sommer 2024 zum Ende der Transferperiode vom Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion an den Main gewechselt, kam aber nie über den Status des Ergänzungsspielers hinaus. Auf neun Bundesliga-Spiele in seiner ersten SGE-Saison folgten bislang 13 in der laufenden Spielzeit. Zwischenzeitlich nahm Dahoud dabei unter Dino Toppmöller noch eine größere Rolle ein, zuletzt war der zweimalige deutsche Nationalspieler aber unter Albert Riera völlig außen vor. Sein letztes Spiel absolvierte er beim 2:3 in München noch im Februar, zuletzt gehörte er zweimal gar nicht mehr zum Kader.
„Mo hat sich bei uns stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich darüber hinaus immer professionell verhalten“, wird Frankfurts Sportdirektor Timmo Hardung in der Vereinsmitteilung zitiert. „Wir bedanken uns für seinen Einsatz in den vergangenen beiden Spielzeiten und wünschen ihm für seine sportliche und persönliche Zukunft alles Gute.“ Dahoud, der zuvor in der Bundesliga auch schon für Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart spielte, wird nun für mögliche Interessenten ablösefrei zu haben sein.
Folgen weitere Mittelfeld-Abgänge?
Für die Eintracht ist es der erste Abgang im Mittelfeld, das im Sommer auf eine Neuaufstellung zusteuern könnte. Neben Dahoud könnte auch Ellyes Skhiri die Eintracht ein Jahr vor Vertragsende verlassen. Hugo Larsson hatte im März gegenüber schwedischen Medien erklärt, im Sommer einen Wechsel anzustreben. Auch Fares Chaibi gilt als Verkaufskandidat. Dafür plant die Eintracht definitiv mit Mario Götze, dessen auslaufender Vertrag zuletzt – anders als nun der von Dahoud – bis 2028 verlängert wurde.
