„Januar ist ein wichtiger Monat“: Rolfes sieht Bayer unter Druck

Durch die 1:4-Niederlage gegen den VfB hat sich die Perspektive bei Bayer 04 total gedreht. Statt sich von den Verfolgern abzusetzen, steht Leverkusen im Rennen um die Champions-League-Plätze plötzlich unter Druck. Nicht umsonst spricht Manager Simon Rolfes vom Januar als richtungsweisenden Monat.

Dritte Niederlage aus fünf Ligaspielen

Die ernüchternden 90 Minuten beim 1:4 gegen den VfB Stuttgart stellen den größten Rückschlag für Bayer 04 unter dem Anfang September installierten Trainer Kasper Hjulmand dar, der danach Bayer 04 mit beharrlicher Aufbauarbeit von einem Abstiegsplatz zurück in die Spitzengruppe geführt hat. Der blutleere Auftritt bei der Klatsche war aber ein überraschend schneller Rückfall, nachdem sich der Werksklub Anfang Dezember bei der 0:2-Niederlage in Augsburg ebenfalls von einem aggressiv anlaufenden Gegner den Schneid hatte abkaufen lassen.

So überrascht Hjulmand in diesem Moment von dem Leistungsausfall seiner Mannschaft war, so nüchtern ordnete er diesen als Teil des Entwicklungsprozesses ein. „Wir müssen das verstehen. So ist das“, sagte der Däne. Das Wichtigste sei, aus solchen Spielen etwas zu lernen und so schnell wie möglich eine Reaktion zu zeigen. Diese soll am Dienstag beim HSV folgen. „Das ist eine gute Möglichkeit, sehr schnell zurückzukommen und ein anderes Gesicht zu zeigen“, fordert der Trainer, „wir müssen sehr viel besser machen am Dienstag.“

Dies steht außer Frage. Aber eben auch, dass Bayer 04 die Klasse dafür besitzt. „Wir haben Qualitäten, die haben wir auch gezeigt, aber trotzdem: Wir müssen immer wieder dranbleiben, dieses Level zu halten, zu verbessern, Stabilität zu haben“, mahnt Rolfes, „das läuft nicht einfach von alleine. Die Niederlagen müssen Lehren sein für die Mannschaft. Heute können wir auf jeden Fall Sachen rausziehen, die wir schnell besser machen müssen.“

Mit Hoffenheim und Frankfurt warten im Januar weitere direkte Konkurrenten

Wie nach jener Enttäuschung in Augsburg. Nach dieser hatte die Mannschaft mit dem 2:2 gegen Newcastle in der Champions League, dem Derby-Sieg gegen Köln (2:0) sowie dem 3:1-Erfolg im Spitzenspiel in Leipzig eine starke Reaktion gezeigt. Doch in der Liga bedeutet das 1:4 gegen Stuttgart die dritte Niederlage aus den jüngsten fünf Partien. Eine Bilanz, die Bayer nun schon in der anstehenden Woche und dem weiteren Verlauf des Monats unter extremen Zugzwang setzt.

Stehen für Bayer 04 doch direkt weitere richtungsweisende Spiele an. Bei Aufsteiger HSV ist ein Sieg ohnehin Pflicht. Danach geht es am Samstag zum Mitbewerber um die Champions-League-Plätze aus Hoffenheim. Zum Monatsende wartet mit Eintracht Frankfurt der dritte direkte Konkurrent um die Startplätze in der Königsklasse.

Bayer muss verhindern, in die Rolle des Jägers um Platz 4 abzurutschen

Eigentlich hatte man bei Bayer intern darauf spekuliert, sich in den drei Partien gegen Stuttgart, Hoffenheim und Frankfurt von den drei Verfolgern absetzen zu können. Jetzt muss der Werksklub in den nächsten drei Wochen verhindern, selbst in die Rolle des Jägers um Platz 4 abzurutschen. „Der Januar ist ein wichtiger Monat, das ist ja keine Frage“, sagt Rolfes ohne Umschweife, „und da sind wir jetzt schlecht reingestartet. Das kann passieren, aber ich glaube, dass jeder jetzt wach ist.“

 

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