„Ich wollte mit dem Fußball aufhören“: Kristensen spricht über Kehrtwende in Frankfurt

Rasmus Kristensen hat sich als feste Größe in Frankfurt etabliert. Dabei hätte sich der Däne vor einigen Jahren beinahe schon vom Fußball verabschiedet, doch dann rettete ihn ausgerechnet die Eintracht, wie er nun verriet.

Däne spricht über mentale Probleme

Im Sommer 2024 kam Rasmus Kristensen von der AS Rom zur Frankfurter Eintracht und kann dort bereits auf 68 Spiele (neun Tore) zurückblicken, gleich in seiner ersten Saison war er dann auch Teil der Mannschaft, die Platz drei eroberte und sich die Champions League qualifizierte. Aktuell erscheint die Königsklasse für die SGE bei zwölf Punkten Rückstand auf Platz vier und noch sieben ausstehenden Spielen in weite Ferne gerückt. „Wir müssen so viele Punkte wie möglich holen“, sagte Däne im Podcast Eintracht vom Main und hofft dabei, dass er bald wieder auf den Platz zurückkehren kann.

Kristensen erlitt im Heimspiel gegen Gladbach Mitte Februar eine Sprunggelenksverletzung und arbeitet nun am Comeback; schon am 3. Spieltag hatte er sich beim Auswärtsspiel in Leverkusen eine muskuläre Oberschenkelverletzung zugezogen und fünf Pflichtspiele verpasst, im Januar dann erlitt er in Bremen einen Nasenbeinbruch, woraufhin er mit Maske spielte. Nun blickte er auf seine Zeit als Fußballer zurück und verriet, dass er vor Jahren „den Spaß am Fußball verloren“ hatte.

„Es war schlimm. So schlimm, dass ich sogar mit dem Fußball aufhören wollte. Ich habe gedacht, dass diese Fußballwelt nichts für mich ist. Die Entscheidung war eigentlich schon gefallen. Ich hatte den Glauben verloren. Meine Mentalität war: Spaß und Profifußball gehören nicht zusammen.“

Wenn der eigene Traum plötzlich ins Wanken gerät

Der Rechtsverteidiger spielte zuvor unter anderem für Ajax Amsterdam, RB Salzburg, AS Rom und Leeds United. An Spielzeit mangelte es ihm bei seinen anderen Stationen nicht, doch offenbar fehlte ihm etwas – und das ließ Zweifel sprießen. So sprach der Däne über das schlechte Gefühl, sich fehl am Platz zu fühlen. „Man hat sein ganzes Leben für diesen Traum gearbeitet, für dieses Ziel“, sagte er und meinte damit die Karriere als Fußballprofi: „Dann erreicht man es und hat plötzlich das Gefühl, dass es für einen nicht das Richtige ist. Man hat das Gefühl, viel Zeit für nichts verloren zu haben.“

Doch dann erfolgte ausgerechnet der Wechsel zur Eintracht, wo sich das Blatt für ihn wendete. „Okay, wenn es wirklich scheiße ist, dann kann ich immer nach Hause fliegen“, hatte sich Kristensen bei seinem Wechsel in die Bankenmetropole gedacht, nachdem ihn die Frankfurter von Leeds zunächst ausgeliehen hatten und letztlich vor einem Jahr dann fest verpflichteten und mit einem Vertrag bis 2029 ausstatteten.

Die SGE sei „der richtige Verein zum richtigen Zeitpunkt“ gewesen“, meint der dänische EM- und WM-Teilnehmer. Was denn Frankfurt so besonders macht? „Ganz einfach: Es sind die Menschen hier im Verein, egal wo ich hinschaue.“ Seine Liebe zum Fußball hat er jedenfalls wieder entdeckt – und einen neuen Traum hat er auch, wie er verrät. „Mit der Eintracht auf dem Römerbalkon stehen, das ist vielleicht mein letzter Fußballtraum.“

 

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