Hjulmands Plan: Etwas mehr Schärfe und drei weltberühmte Grundsätze

Die Formkurve zeigte in Leverkusen zuletzt nach unten, der Blick in der Tabelle geht weiter nach oben. Im Kampf um die Königsklasse ist die Werkself nur noch Außenseiter – und will sich auf das konzentrieren, was sie selbst in der Hand hat.

Bayer im Kampf um Platz 4 unter Druck

Das „ganz klare Ziel“ musste Kasper Hjulmand am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gar nicht mehr aussprechen, die Erwartungshaltung in Leverkusen ist bekannt. Es soll mindestens der vierte Platz werden, dafür hatte Geschäftsführer Simon Rolfes bereits vor dem 3:3 in Heidenheim acht Endspiele ausgerufen.

Die Verschnaufpause in Form des Länderspielfensters dürfte dem Trainer nach dem verpatzten ersten „Endspiel“ und fünf englischen Wochen am Stück durchaus gelegen gekommen sein, blieb ihm doch Zeit, um den holprigen zurückliegenden Saisonabschnitt zu reflektieren. „Wir haben viele Spiele ganz gut gespielt, hätten sie gewinnen müssen, haben aber Fehler gemacht“, erinnerte Hjulmand und haderte erneut mit vergebenen Großchancen beim Stand von 3:2 in Freiburg (3:3) oder Fehlern in Heidenheim.

Mehr Zeit für die Details

Um solche abzustellen, bleibt Hjulmand in den kommenden Wochen bis zum DFB-Pokal-Halbfinale gegen die Bayern am 22. April viel Trainingszeit, die Werkself spielt dreimal in Folge am Samstag. „Wir können mehr an Details arbeiten“, sagte der 53-Jährige, wenngleich so mancher individueller Fehler nicht mit reiner Trainingsarbeit abzustellen sei. Doch bei den eigenen Prinzipien im Spiel gelte es, nachzuschärfen. „Wir müssen ein bisschen enger und präziser in unserer Verteidigung sein“, erklärte der Coach beispielsweise.

Natürlich konnte Hjulmand seit dem Heidenheim-Spiel auch über sich selbst nachdenken. „Meine Analysen gehen auch um meine Person und darum, wie ich den Spielern helfen kann“, betonte er und sprach von einem „klaren Plan“ für die nächsten Spiele, den er mit seinem Staff verfolge. Dieser sei „nichts komplett anderes“, doch an der einen oder anderen Stelle soll es „ein bisschen schärfer“ werden. Dafür will der Däne in der kommenden Woche – in der aktuellen fehle schlichtweg die Zeit – auch mit den Führungsspielern noch einmal ins Gespräch gehen.

Hjulmand: „Es geht nicht um meine Person“

Der Druck wächst, die Qualifikation für die Königsklasse wird mit jedem Ausrutscher unrealistischer. Wobei Hjulmand, dem Rolfes jüngst eine Jobgarantie für diese Saison aussprach, den Druck nicht an sich heranlassen will. „Es geht nicht um meine Person. Unsere Mannschaft ist das Wichtigste.“

Und für diese herrschen drei Grundsätze, die Hjulmand teilte: „Erstens: Man muss versuchen, die Dinge zu ändern, die man ändern kann – und auch den Mut dazu haben. Zweitens: Finde dich mit Dingen ab, die man nicht ändern kann. Und drittens: Sei so schlau, den Unterschied zu erkennen.“ Es handelt sich um das weltweit verbreitete Gelassenheitsgebet.

Was die Mannschaft nicht ändern kann, sind die Ergebnisse der Konkurrenz im Kampf um die Königsklasse. Was sie wiederum definitiv ändern muss, ist die eigene Leistung. Hjulmand selbst gab sich nach außen jedenfalls ungebrochen optimistisch. „Wir sind bereit, die nächsten Spiele und die Tabelle zu attackieren“, blickte er kämpferisch auf die Top 4. Ein Sieg gegen Wolfsburg ist für dieses Vorhaben die absolute Pflicht.

 

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