Hecking: „Schiedsrichterleistung heute nicht bundesligareif“

Die Luft im Abstiegskampf wird für den VfL Wolfsburg nach dem spektakulären 3:6 bei Bayer Leverkusen immer dünner. Der Coach versuchte daher nach der Partie Positives zu finden – und ärgerte sich zugleich über den Referee.

Petersen im Wolfsburger Fokus

„Es gibt heute drei Gründe“, meinte Dieter Hecking bei Sky nach der Partie über die am Ende deutliche Niederlage. „Der Erste ist, dass wir eine sehr gute erste Halbzeit gespielt haben und das gemacht haben, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben sehr gut verteidigt, hatten aber auch sehr gute Umschaltmomente. Daraus resultiert dann eine 3:1-Führung“, leitete der VfL-Coach ein, um nachzulegen: „Es ist natürlich ärgerlich, dass wir vor der Pause dann noch das zweite Gegentor bekommen. Das hat Leverkusen dann auch nach der Pause gleich wieder beflügelt.“

Heckings zweiter Grund folgte dann nach der Pause: „Was mich ärgert ist, wie wir aus der Halbzeit rauskommen. Da standen wir gleich zu tief, wurden zu passiv. Das wollten wir nicht. Dann hast du den zweiten Elfmeter. Danach bekommen wir die Gegentore zu einfach. Das hat uns natürlich nicht gefallen. Das müssen wir sehr kritisch analysieren.“

Zwei Elfmeter, zweimal mit VAR-Beteiligung

Zu Heckings Story zum Spiel gehörte aber als weiterer Grund auch Martin Petersen, dem er seine ausführlichste Bewertung widmete. „Eine andere Geschichte ist natürlich die Schiedsrichterleistung, die aus meiner Sicht heute leider nicht bundesligareif war. Das ist nicht eine Szene, das sind mehrere Szenen“, meinte der 61-Jährige. „Die Elfmetersituation vor dem 1:0, bei der er sich sofort total sicher ist. Bei unserem Elfmeter braucht er dann den Video-Assistenten“, bemängelte Hecking.

„Sind in drei, vier Situationen heute nicht gut geschiedsrichtert worden.“ (Dieter Hecking)

Tatsächlich war die Elfmeterentscheidung beim Kontakt zwischen Joakim Maehle und Ibrahim Maza, der selbst sein Bein in den Laufweg seines Gegenspielers gehalten hatte und so zu Fall kam, mehr als schmeichelhaft aus Sicht der Werkself. Trotz VAR-Check blieb es aber letztlich dabei. Beim Elfmeter für Wolfsburg hatte Petersen dann zunächst weiterspielen lassen, da er den Kontakt von Edmond Tapsoba an Mohammed Amoura zunächst nicht erkannt hatte.

Hecking: „Das muss ich einfach sehen“

Hecking haderte aber auch noch über weitere Szenen: „Dann gibt es einen Ellbogen-Check von Tapsoba, bei der er mit Gelb-Rot hätte vom Platz gehen müssen. Der Spieler schießt übrigens dann das 4:3. Dann haben wir vor dem 4:3 einen Leverkusener Spieler, der in Vavro einfach hineinläuft und ihn klar umrammt. Das wird nicht vom VAR geahndet“, erklärte Hecking, den besonders die Szene mit Tapsoba ärgerte. „Das muss ich einfach sehen. Dadurch ist ein Spieler auf dem Platz, der nicht mehr auf dem Platz sein darf beim Stand vom 3:1. Das ist eben auch eine der Geschichten dieses Spiels, dass wir glauben, in drei, vier Situationen eben heute nicht gut geschiedsrichtert worden zu sein.“

 

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