Geht Peretz‘ Streik-Plan auf?

Nach zwei Tagen auf Kunstrasen trainierte der HSV am Sonntag erstmals im neuen Jahr auf richtigem Rasen. Daniel Peretz war abermals nicht auf dem Platz. Der Ersatzkeeper versucht seinen Wechsel zum FC Southampton durchzudrücken, der Aufsteiger aber benötigt auf der Position im Tor Ersatz.

HSV-Keeper trainiert den zweiten Tag in Folge nicht

Seine Unzufriedenheit über das unerwartete Reservistendasein hinter Daniel Heuer Fernandes hatte der israelische Nationaltorhüter bereits im Oktober im der Heimat und nach dem Pokal-Aus gegen Holstein Kiel ausgedrückt, auch beim Stammverein FC Bayern haben die Bosse kein Hehl daraus gemacht, dass sie sich von dem Leihdeal vor allem Spielpraxis für Peretz versprochen hatten. Dementsprechend forcieren zwei von drei Parteien nun einen vorzeitigen Abbruch der Leihe. Der HSV aber will nicht allein mit den Youngstern Hannes Herrmann und Fernando Dickes hinter Heuer Fernandes ins zweite Halbjahr gehen.

Das Ziel ist Southampton, der HSV benötigt Ersatz

Als Peretz zum Jahresauftakt am Freitagnachmittag gefehlt hatte, war noch kein Abflug Richtung England gebucht, sondern der Wintereinbruch Schuld. Samstag und Sonntag dann war der 25-Jährige in der Hansestadt physisch anwesend, trainierte aber dennoch nicht mit den Kollegen auf dem Platz. Der Grund: Er soll den Verantwortlichen mitgeteilt haben, dass er sich dazu nicht in der Lage fühle. Ein plumper Versuch, sich aus einer unbefriedigenden Situation zu streiken?

Mit dem englischen Zweitligisten FC Southampton haben sich der Schlussmann und der FC Bayern grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit verständigt. „Wir wissen, dass seine Situation nicht einfach ist“, sagt Merlin Polzin und deutet damit an: „Grundsätzlich ist auch der HSV gesprächsbereit. Eine Zusage zum Leihabbruch hängt jedoch nicht allein an einer Ausgleichszahlung durch die Münchner, sondern auch am Verlauf der Nachfolgersuche.

Nur Youngster als weitere Alternativen

Nach dem Karriereende von Tom Mickel und dem freiwilligen Abschied von Matheo Raab zum 1. FC Union im vergangenen Sommer haben die Bosse ganz bewusst eine Konkurrenzsituation auf höchstmöglichem Niveau schaffen wollen. In dieser hat sich Heuer Fernandes durchgesetzt, hinter dem Aufstiegskeeper, der bislang auch in der Bundesliga ein Rückhalt ist, wären ohne Peretz aber lediglich die Youngster Herrmann und Dickes – in den Augen der sportlichen Leitung ein Risiko, das nicht eingegangen werden soll.

Der HSV muss einer vorzeitigen Vertragsauflösung mit Peretz zustimmen, ist dazu generell auch bereit, will sich aber zunächst mit einer Alternative absichern, während der Spieler den Druck zu erhöhen versucht, indem er Samstag und Sonntag nur im Kraftraum im Inneren des Volksparkstadions trainierte, anstatt mit den Noch-Kollegen auf den Platz zu gehen. Ein fragwürdiges Vorgehen des Keepers, der seit Sommer von Polzin für seine Professionalität gelobt und auf Anhieb Mitglied der Leadership-Gruppe wurde. Findet der HSV eine schnelle Lösung, ist sein Abschied eine Frage von Tagen.

 

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