Gebrochenes Versprechen: Kwasniok entschuldigt sich bei Kaminski

Er zählt zu Kölns wichtigsten Spielern, ist aber aufgrund von mehrfachen Positionswechseln in den vergangenen Monaten etwas aus dem Tritt gekommen: Offensiv-Allrounder Jakub Kaminski. Jetzt soll der FC-Spieler gegen Borussia Dortmund zurück in den Rhythmus finden.

Kölns Coach leistet Abbitte

Jakub Kaminski gehört beim 1. FC Köln zu den Schlüsselspielern und macht sich mit seiner Vielseitigkeit für den FC-Coach Kwasniok unverzichtbar. Der 23-Jährige kann nahezu auf jeder Position auf dem Feld spielen, ist der fünftlaufstärkste Bundesligaspieler und gehört zudem zu den Top drei der stärksten Sprinter in der Liga. Aber genau diese Anpassungsfähigkeit wird ihm nun zum Verhängnis.

Dabei hatte die Saison so gut für Kaminski (kicker-Notenschnitt 3,3) begonnen: In den ersten elf Spielen der aktuellen Spielzeit trug die Leihgabe des VfL Wolfsburg mit fünf Toren und einer Vorlage zum guten Saisonstart der Geißböcke maßgeblich bei. Nun ist der FC-Spieler aufgrund der vielen Positionswechsel aus dem Rhythmus gekommen und wartet seit Ende November auf seinen nächsten Treffer. Die Schuld dafür nimmt FC-Coach Kwasniok auf seine Kappe und entschuldigt sich sogar bei Kaminski: „Ich muss dem Spieler gegenüber ja Abbitte leisten“, gab Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag zu und ergänzte: „Das ist das erste Mal in meiner Laufbahn als Trainer, dass ich mich nicht an dem messen lassen kann, was ich dem Spieler versprochen habe.“

Kwasniok entschuldigt sich

Am Saisonbeginn hatte Kwasniok dem polnischen Nationalspieler versprochen, ihn auf dessen Lieblingsposition vorne links einzusetzen. Doch dieses Versprechen brach er schnell, da viele FC-Spieler verletzungsbedingt ausfielen. So spielte der Allrounder in dieser Saison schon vorne links, vorne rechts, mittig im Sturm, hinten links, hinten rechts und sogar im defensiven Mittelfeld auf der Doppelsechs. Laut Kwasniok seien die vielen Positionswechsel allerdings alternativlos: „Es tut mir einfach leid, aber er ist derjenige, der ein gutes Spielverständnis hat und eine Qualität in allen Elementen des Spiels, dass er sowohl linksaußen als auch rechts hinten spielen kann.“

Doch die permanenten Positionswechsel haben Folgen, gerade in der Offensive ist der Pole längst nicht mehr so gefährlich wie zu Saisonbeginn – eine Qualität, die dem FC im Abstiegskampf derzeit fehlt. Das sieht auch Kwasniok: „Bei uns ist es schon so, dass wir uns fragen: Wie kann er der Mannschaft am besten helfen? Das führt dazu, dass er jetzt nicht immer im Flow ist, das kann man, glaube ich, schon so sagen. An seiner Einstellung und an seiner Qualität hat sich aber nichts geändert.“ Gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr LIVE! bei kicker) soll Kaminski „auf jeden Fall offensiver ran“, gab Kwasniok vor dem Heimspiel preis und fügte hinzu: „Der Rhythmus ist gerade nicht da, aber das ändert sich, wenn er ein Tor schießt. Das ist am Samstag ja schon wieder möglich.“

 

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