Für Remberg ist Vuskovic jetzt schon ein Weltstar

Der HSV hat nach zwei Niederlagen gegen die Champions-League-Anwärter Leipzig (1:2) und Leverkusen (0:1) mit dem 2:1-Sieg in Wolfsburg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Und er hatte einen (jungen) Mann in der Heldenrolle, der am Mittwoch noch die tragische Figur gewesen war.

Der HSV macht einen großen Schritt

Die Bilder von Luka Vuskovic nach der Heimpleite gegen Leverkusen waren aufsehenerregend. Viermal hatte der 19-jährige Innenverteidiger mit voller Wucht gegen den Pfosten getreten, nachdem er in der Nachspielzeit gegen den Vizemeister die große Chance auf den Ausgleichstreffer vergeben hatte. Nach Abpfiff schleuderte er dann seine Fußballschuhe wütend vor die Trainerbank. „Luka lebt von seinen Emotionen“, erklärte sein Trainer Merlin Polzin. Am Samstag riss Vuskovic mit diesen den gesamten HSV mit.

An beiden Elfmetern beteiligt, an einem sogar doppelt

Annähernd 15.000 Hamburger hatten die Partie in Wolfsburg zu einem gefühlten Heimspiel gemacht, wirklich übertragen aber hatte sich die Energie von den Rängen anfangs nicht auf die HSV-Profis. „Es war schwer für die Beine nach der englischen Woche“, sagte Nicolai Remberg, „aber es war nach zwei Niederlagen auch schwer für den Kopf.“ Den Kopf oben behielt nach einem Fehlstart in die Partie ausgerechnet der Jüngste. Erst holte Vuskovic den Strafstoß zum 1:1 heraus und verwandelte diesen – wenn auch mit viel Glück – selbst. Dann wurde nach der Pause auch der zweite Strafstoß an ihm verwirkt. Weil er an diesem Nachmittag eigentlich nicht zu halten war, Wolfsburgs Jonas Adjetey aber genau das – zu lange – tat.

Vuskovic sammelte somit drei Scorerpunkte in Wolfsburg, ragte aber in der dann folgenden Abwehrschlacht vor allem auch in seinem Kerngeschäft heraus, bereinigte insbesondere mit dem Kopf etliche Situationen. „Luka“, so Teamkollege Remberg, „ist unfassbar.“ Dann adelte er den Teenager mit besonderen Worten: „Ich möchte immer gern sagen, er ist ein Weltstar, aber dabei ist er noch so jung.“

Womöglich ist Vuskovic immerhin ein angehender Weltstar. In dieser Woche wurde der von Tottenham ausgeliehene Verteidiger unter anderem mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Kaliber, die verdeutlichen, in welchen Sphären sich der kroatische A-Nationalspieler perspektivisch bewegen dürfte. Remberg sagt deshalb demütig: „Ich bin total dankbar, dass Luka dieses Jahr bei uns ist.“

Auch Polzin unterstreicht, dass der kleine Bruder des noch bis November wegen Dopings gesperrten Mario Vuskovic der große Rettungsanker ist. „Über seinen Elfmeter“, sagt der Coach mit einem Augenzwinkern, „müssen wir noch mal reden, der war nicht so souverän, aber generell ist spürbar, dass Luka sehr daran gelegen ist, dass in der nächsten Saison wieder ein Vuskovic mit der Nummer 44 in Hamburg in der Bundesliga spielt.“

Dieser Vuskovic wird ziemlich sicher dann nicht Luka sein, zumindest aber hat der wesentlich dazu beigetragen, dass der HSV am Samstagnachmittag einen riesigen Schritt in Richtung weiterer Bundesliga-Zugehörigkeit getan hat.

 

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