Friedrich rückt als Soforthilfe in den Mainzer Fokus

Unabhängig vom Hinrundenfinale gegen Heidenheim sucht Mainz weiter nach Verstärkung. Ein Ex-Zögling von Coach Fischer könnte die Lösung sein.

Kommt ein alter Bekannter von Coach Fischer?

„Finalcharakter“ besitzt das Heimspiel von Schlusslicht Mainz gegen den Vorletzten Heidenheim auch in der Diktion von 05-Coach Urs Fischer. Zugleich weist der Coach, der in fünf Pflichtspielen mit den Rheinhessen bislang ungeschlagen aber auch noch ohne Bundesligasieg ist, darauf hin: „Es werden noch 17 Finalspiele kommen. Es ist ein Marathonlauf, kein Sprint.“ Weshalb auch die Transferplanungen natürlich übers Hinrundenende hinausgehen.

In der Offensive, beschied Sportdirektor Niko Bungert nach dem jüngsten 2:2 in Berlin, seien keine weiteren Aktivitäten geplant. Auf anderen Positionen dagegen schon, und der Bedarf in der Innenverteidigung ist grundsätzlich bekannt. In den Fokus rückt dadurch quasi zwangsläufig ein alter Bekannter von Coach Fischer: Innenverteidiger Marvin Friedrich (30) erlebte die erfolgreichste Zeit seiner Karriere just unter dem Schweizer Fußballlehrer bei Union Berlin. Für die Eisernen stand Friedrich zwischen 2018 und 2022 in 129 Pflichtspielen auf dem Feld, war jahrelang Leistungsträger.

Greift auch beim Verteidiger das „Vertragsmodell Silas“?

Aktuell steht der unter anderem im Nachwuchs des FC Schalke ausgebildete 1,93-Meter-Hüne bei Borussia Mönchengladbach auf dem Abstellgleis, schaffte es am Sonntag gegen Augsburg (4:0) nicht mal in den Spieltagskader und ist aus Borussia-Perspektive ein klarer Abschiedskandidat. Der Haken dabei: Weil Friedrichs Vertrag im Sommer ausläuft, ist eine Leihe ausgeschlossen. Zugleich könnte Friedrich das Risiko scheuen, sich über die Saison hinaus an einen potenziellen künftigen Zweitligisten zu binden.

Lösen ließe sich dieses Problem, indem die 05er dem Profi einen Vertrag anbieten, der auch 2026/27 nur fürs Oberhaus gilt. Die potenzielle Soforthilfe Friedrich wäre so nach einem Abstieg doch wieder ablösefrei, hätte im Fall des Klassenerhalts aber weiterhin einen in jeder Hinsicht adäquaten Arbeitgeber sicher. Eine analoge Konstellation dürften die Rheinhessen auch mit Angreifer Silas ausgehandelt haben, um diesen zur Vertragsauflösung in Stuttgart zu motivieren. Der schnelle Offensivmann gilt nun als echter Trumpf im Abstiegskampf und ist ins Teamtraining eingestiegen, wird sein Debüt nach überstandenem Infekt laut Fischer indes frühestens am Samstag in Köln feiern können.

 

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