4:0 gegen Union Berlin gewonnen und weiter souveräner Tabellenführer in der Liga. Beim FC Bayern könnte vor der Länderspielpause alles rosarot sein. Wären da nicht die Hüftbeschwerden bei Aleksandar Pavlovic.
DFB-Reise in Gefahr?
„Wir haben alles versucht, aber wenn die Spiele so schnell aufeinander kommen, ist es nicht so einfach“, hatte Vincent Kompany das Fehlen von Aleksandar Pavlovic vor der Partie gegen Union Berlin bei Sky erklärt. Der 21-Jährige musste wegen Hüftbeschwerden passen. Ausgerechnet vor der Länderspielpause.
Pavlovic ist einer von insgesamt sieben Münchnern im Aufgebot von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Länderspiele in der Schweiz (Freitag, 20.45 Uhr) und in Stuttgart gegen Ghana (30. März, 20.45 Uhr).
Weitere Absprachen erfolgen
Wie groß die Beschwerden von Pavlovic wirklich sind, blieb auch nach der Partie unklar. „Er hat sehr, sehr viel gespielt, da müssen wir vorsichtig sein“, sagte Sportdirektor Christoph Freund nach dem 4:0 gegen Union. „Er hat sehr, sehr viel gespielt, da müssen wir vorsichtig sein. Wir werden das mit Aleks final besprechen.“ Es sei wichtig, „dass er nicht etwas Längerfristiges davontragen könnte“.
Natürlich wird auch die medizinische Abteilung konsequent einbezogen, wie Kompany auf der Pressekonferenz berichtete: „Es wird erst mal mit den Ärzten besprochen und dann wird die richtige Entscheidung getroffen.“ Sprich, ob Pavlovic die Reise zur Nationalmannschaft antreten kann. Grundsätzlich, so betonte Kompany, wollen sowohl die Bayern als auch der DFB dasselbe: fitte Spieler.
Der Unterschied zum vergangenen Jahr
Gerade diese hatte der FC Bayern nach der Länderspielpause im Frühjahr 2025 deutlich weniger. Unter anderem fielen damals Alphonso Davies und Dayot Upamecano aus. Einen Unterschied zum vergangenen Jahr hatte Kompany aber unter der Woche schon ausgemacht: „Letztes Jahr waren es alles Pflichtspiele.“ Nun bieten die Freundschaftsspiele die Möglichkeit, dass die Spieler nicht unbedingt beide Partien absolvieren müssen.
Denn gerade nach der Länderspielpause geht die Saison für den Rekordmeister in die heiße Phase. Während in der Liga der Vorsprung an der Tabelle komfortabel ist, wartet im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am 7. April der europäische Dauerrivale Real Madrid.
