FC Bayern will Luis-Diaz-Sperre verhindern: „Der DFB ist gefordert“

Der Ärger über Luis Diaz‘ Gelb-Rote Karte ist riesig beim FC Bayern. Jetzt wollen die Verantwortlichen gegen die Sperre vorgehen – mit geringen Erfolgsaussichten.

Nach Gelb-Rot in Leverkusen

Auch nach dem 1:1-Remis bei Bayer 04 Leverkusen ist der Vorsprung des FC Bayern an der Bundesliga-Tabellenspitze noch beruhigend groß. Dennoch wollen die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters nicht akzeptieren, dass Luis Diaz Trainer Vincent Kompany beim nächsten Heimspiel gegen Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht zur Verfügung steht.

Wie die Münchner auf Anfrage von Sky bestätigten, haben sie am Sonntag beim DFB-Sportgericht Einspruch gegen die obligatorische Sperre von einem Spiel eingelegt, die auf Luis Diaz nach dessen umstrittener Gelb-Roten Karte in Leverkusen zukommt. Der Flügelstürmer, der zuvor noch zum Endstand ausgeglichen hatte, war in der 84. Minute wegen einer vermeintlichen Schwalbe vom Platz geflogen.

Schiedsrichter Christian Dingert hatte im Nachgang eingeräumt, damit keine glückliche Entscheidung getroffen zu haben. Auch der DFB hatte erklärt, dass diese nicht korrekt gewesen sei. Die Bayern-Beteiligten hatten geschlossen deutliche Kritik geübt, Ehrenpräsident Uli Hoeneß sogar von der „schlechtesten Leistung eines Schiedsrichter-Teams“ gesprochen, die er je in der Bundesliga erlebt habe.

Nun legte Jan-Christian Dreesen mit einer Generalkritik nach. „Wir betrachten die Entwicklung der letzten Wochen mit Sorge“, erklärte der FCB-Vorstandschef bei Sky. „Die Leistung in Leverkusen war der Höhepunkt einer Phase, in der wir immer wieder mit fragwürdigen Entscheidungen konfrontiert waren. Ob beim HSV, in Dortmund oder in Leverkusen – es gab eben immer wieder strittige Szenen, die oft gegen uns liefen. Der DFB ist gefordert, das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern. Dass Christian Dingert seinen Fehler eingesteht, ist ehrenwert, aber das alleine hilft uns nicht.“

DFB-Regularien lassen Einspruch nur bei „offensichtlichem Irrtum“ zu

Als Konsequenz wollen die Bayern nun Luis Diaz‘ Sperre verhindern, was aber kaum gelingen wird. „Es handelt sich um eine Tatsachenentscheidung, die man falsch finden kann, aber nicht um einen offenkundigen Irrtum wie bei einer Spielerverwechslung“, erklärte Alexander Feuerherdt, Leiter Kommunikation und Medienarbeit der DFB Schiri GmbH.

Gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist gegen eine Gelb-Rot-Sperre nur dann ein Einspruch zulässig, „wenn ein offensichtlicher Irrtum des Schiedsrichters nachgewiesen wird. Einspruchsberechtigt ist der betroffene Spieler. Der Einspruch des Spielers muss schriftlich eingelegt werden und spätestens an dem dem Spieltag folgenden Tag bei der DFB-Zentralverwaltung eingegangen sein. Ist dieser Tag ein Samstag, Sonntag oder gesetzlicher Feiertag, läuft die Frist um 10:00 Uhr am ersten darauffolgenden Werktag ab. Das DFB-Sportgericht entscheidet endgültig.“

 

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