Die Zukunftshoffnung als Sorgenkind: Gladbachs Reyna weiter im Wartestand

Auf den verletzten Mittelfeldspieler Giovanni Reyna muss die Borussia weiter verzichten. Im Kampf um den Platz in der Schaltzentrale gibt es einen neuen Favoriten.

Stöger löst Neuhaus ab und punktet

Es ist ein Bild, an das sich die Trainingskiebitze im Borussia-Park gewöhnt haben: ein Gladbacher Mannschaftstraining ohne Giovanni Reyna. Auch am Dienstag konnte der Sommereinkauf von Borussia Dortmund nicht mit den Kollegen üben, stattdessen absolvierte er – immerhin auf dem Rasen – ein individuelles Programm. „Muskuläre Probleme“ lautet nach Klubangaben der Grund für die Zwangspause.

Diese „muskulären Probleme“ ziehen sich allerdings nun schon wieder über Wochen. Seinen letzten Pflichtspieleinsatz hatte Reyna am 18. Spieltag, als er beim 0:0 am 17. Januar auswärts beim Hamburger SV in der 69. Spielminute eingewechselt wurde. Seitdem war es das schon wieder für den Kreativspieler, der die Gladbacher Offensive eigentlich auf ein höheres Niveau bringen sollte.

Gegen Stuttgart (0:3), Bremen (1:1) und Leverkusen (1:1) fiel er aus. Unwahrscheinlich, dass nach dieser Vorgeschichte – und zusätzlich einigen Krankheitstagen in der vergangenen Woche – Reyna für das Auswärtsspiel in Frankfurt am Samstag (Anpfiff 15.30 Uhr) infrage kommt. Er bleibt ein Sorgenkind bei der Borussia.

Bei 13 Saisoneinsätzen (kein Tor, ein Assist) spielte der US-Nationalspieler nicht ein einziges Mal durch. Neunmal wurde er ein- und viermal ausgewechselt. Mehr war es bisher nicht. Weil auch seine Gladbach-Zeit jetzt schon von mehreren gesundheitlichen Rückschlägen gekennzeichnet ist.

Castrop überzeugt auf der rechten Schiene

Den Platz in der Schaltzentrale in der Fohlenelf besetzen andere. Seit Samstag hat ihn wieder Kevin Stöger inne, der für Florian Neuhaus in die Anfangsformation rückte. Der Österreicher konnte seine Hereinnahme gegen Leverkusen mit einer ordentlichen Vorstellung rechtfertigen und dürfte somit auch in Frankfurt wieder erste Wahl sein. Gleiches gilt für Jens Castrop, der auf der rechten Schiene Joe Scally ablöste.

Der vielseitige Castrop trat beim Start in die neue Trainingswoche von der Belastung her etwas kürzer. Auch Nico Elvedi und Wael Mohya mischten nicht voll mit. Die Langzeitverletzten Tim Kleindienst und Robin Hack (beide nach Knieoperation) sowie Nathan Ngoumou (Achillessehnenriss) befinden sich weiterhin im Reha-Prozess.

 

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