Die Situation um Julian Weigl bleibt weiterhin bei Borussia ein Thema. Was sind die Voraussetzungen, damit die Fohlen den Mittelfeldspieler abgeben können? Es gibt Interesse aus Saudi-Arabien. Nach dem trainingsfreien Dienstag für die Profis beginnt am Mittwoch eine intensive Doppelschicht, um sich in Gladbach auf das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart vorzubereiten. Ob die Zukunft von Julian Weigl bis zum Wochenende entschieden wird, bleibt abzuwarten. Derzeit laufen die Verhandlungen über einen möglichen Transfer des Mittelfeldspielers weiter. Ein konkreter Interessent ist seit einiger Zeit der saudi-arabische Erstligist Al-Shabab. Es besteht auch Interesse an dem 29-jährigen defensiven Mittelfeldspieler von anderen Vereinen. Er war beim 0:0 gegen den Hamburger SV am Sonntag nicht im Kader, da er „wegen Verhandlungen über einen möglichen Transfer freigestellt wurde“, wie von Borussia bekannt gegeben wurde. Am Dienstag berichtete die saudische Zeitung Arriyadiyah, dass Weigl einem Wechsel zu Al-Shabab näher kommt. Mindestens zwischen dem Verein und dem Spieler scheint alles geregelt zu sein. Überraschend sind die bekanntgegebenen Bedingungen des angestrebten Handels: Geplant ist eine Ausleihe mit einer Kaufoption für Al-Shabab. Für die Borussen ist dieses Modell nur in einem bestimmten Fall sinnvoll: wenn die Voraussetzungen für das Leihgeschäft so unkompliziert sind, dass die Kaufoption faktisch zu einer Pflicht wird. Es wäre nicht im Sinne der Borussia, Weigl für ein Jahr auszuleihen, ohne zu wissen, wie es im Sommer 2026 weitergeht.
