Das Werder-Wunschszenario: Am 30. Spieltag nicht mehr rechnen

Die zuvor bedrohliche sportliche Lage hat sich etwas entspannt: Werder-Coach Daniel Thioune würde sich nicht beschweren, wenn die Rettung schneller erfolgt als eigentlich angenommen.

Thioune bemüht Wagenburg-Mentalität

Die Talfahrt des SV Werder Bremen in der Bundesliga-Tabelle endete vor rund drei Wochen vorläufig auf Tabellenplatz 17, die 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli markierte nach 13 sieglosen Spielen zugleich den bisherigen Tiefpunkt der aktuellen Saison. Der Druck zu diesem Zeitpunkt „war unfassbar groß“, wie Cheftrainer Daniel Thioune nun noch mal betonte.

Zwei Partien später gestaltet sich die sportliche Situation wiederum schon wieder freundlicher: Zwei Siege in Serie haben die Bremer auf Tabellenplatz 13 klettern lassen – und die beiden kommenden Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt befeuern zumindest die Fantasie, dass sich Werder weiter Luft verschaffen könnte.

Vor der Partie gegen den 1. FSV Mainz (Sonntag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) und in der kommenden Woche beim VfL Wolfsburg gibt Thioune zumindest vor, „dass wir diese Spiele natürlich gewinnen“ – und nicht nur „nicht verlieren wollen“.

Thioune will „eines Besseren belehrt werden“

Zwar gehen die Verantwortlichen am Osterdeich den öffentlichen Aussagen der vergangenen Wochen zufolge eigentlich davon aus, dass Werder bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt spielen wird. Doch Thioune würde gerne auch „eines Besseren belehrt werden und am 30. Spieltag vielleicht schon so viele Punkte haben, dass es rechnerisch nicht mehr möglich ist…“

Aktuell jedoch hält der Coach wiederum nicht viel von diesen Rechenspielchen. „Das macht überhaupt keinen Sinn. Ich brauche auch die Tabelle nicht, weiß gar nicht, wo wir gerade stehen, weil wir definitiv noch Punkte benötigen“, sagte der Werder-Coach: „Und dafür muss ich nicht rechnen.“

Zumal er daran erinnerte, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass die Bremer bereits gefühlt abgestiegen waren: „Eine Mannschaft, die 13 Spiele am Stück nicht gewonnen hat, sollte sich in keiner Weise sicher wähnen, nur weil sie mal zwei Spiele am Stück gewonnen hat.“

„Früchte ernten“ am 34. Spieltag?

Insofern bemühte Thioune einmal mehr auch das Bild des „zarten Pflänzchen“, das es weiterhin gelte zu „beschützen, bevor es abknickt“, indem man vielleicht einen „kleinen Zaun drumherum baut“. Der Coach spielte damit auf eine Bremer Wagenburg-Mentalität an, die man bis Saisonende beizubehalten plant.

Zurzeit sei man bei Werder weiterhin dabei zu „säen – und dabei hilft uns jetzt vielleicht ja der Frühling ein wenig“, so Thioune, „aber es gehört auch ganz viel Arbeit dazu“. Am 34. Spieltag jedenfalls soll das Pflänzchen dann „einen stabilen Stamm besitzen“, machte der Coach deutlich: „Dann wollen wir ein paar Früchte ernten.“

 

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