„Das funktioniert nicht“: Antons Ärger über Dortmunds Nachlässigkeiten

Zweimal führte Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt und musste am Ende froh sein, in allerletzter Minute noch ein 3:3 gerettet zu haben. Die Nachlässigkeiten in der Defensive ärgerten Abwehrspieler Waldemar Anton.

BVB verspielt zwei Führungen

Besser hätte Borussia Dortmund eigentlich nicht starten können ins Fußballjahr 2026, schon nach zehn Minuten traf Maximilian Beier zur Führung für den BVB in Frankfurt. Damit war Schwarz-Gelb eigentlich schon auf Kurs, denn noch nie hat Dortmund ein Spiel verloren, in dem Beier getroffen hat (neun Siege, drei Remis).

Mit Führungen hatte es die Borussia, die 2025 vor allem durch defensive Stabilität brilliert hat, am Freitagabend aber nicht so. Ein plumpes Foul im eigenen Strafraum von Serhou Guirassy, der auch in Frankfurt einen unglücklichen Auftritt hinlegte, brachte die Eintracht zwölf Minuten später zurück ins Spiel. „Er weiß selbst, dass er so nicht hingehen darf“, sagte Verteidiger Waldemar Anton bei Sky über das Foul des Angreifers, der den Ball klären wollte, dabei aber nur Robin Koch traf.

Dortmund ging im zweiten Durchgang das zweite Mal in Führung, hatte dabei Glück, dass ein abgefälschter Schuss von Felix Nmecha den Weg ins Tor fand. Doch diesmal hielt der Vorsprung nur drei Minuten, weil Frankfurts neuer Stürmer Younes Ebnoutalib Dortmunds Abwehr enteilte. „Das zweite Tor war sehr vermeidbar. Wenn ein Stürmer so viel Platz hat, kann man das immer besser verteidigen“, ärgerte sich Anton hinterher. Dass der BVB sich so überrumpeln ließ, passt eigentlich nicht mehr ins Bild der Borussia, die zuvor nur zwölf Tore in der Liga kassiert hatte. „Nach unseren Treffern haben wir ein paar Prozente weniger gemacht, das funktioniert nicht“, legte Anton in der Mixed Zone den Finger in die Wunde.

Dieses Verhalten mündete beinahe in der Niederlage. In der Nachspielzeit ging Frankfurt durch den ehemaligen Dortmunder Mahmoud Dahoud in Führung. „Den trifft er von zehn Schüssen vielleicht einmal so“, sagte Anton, der zugeben musste, dass „die Frankfurter super effizient“ waren. Anders als Dortmund, das „einige Möglichkeiten“ hatte, viele Flanken aber in die Arme von Keeper Kaua Santos schlug. „Da müssen wir präziser werden“, forderte Anton.

Dortmund trifft erneut sehr spät

Dortmund bewies jedoch Moral, Joker Carney Chukwuemeka rettete in letzter Minute noch ein Remis. „Das ist eine Qualität, die bei uns aktuell drin ist“, freute sich der Nationalspieler, der sich ans letzte Spiel vor Weihnachten erinnert haben dürfte, als Dortmund gegen Gladbach ebenfalls tief in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgte.

Coach Niko Kovac konnte mit dem Ergebnis am Ende leben, mit der Leistung seiner Mannschaft war er „sehr, sehr zufrieden“. Viele Dinge habe der BVB-Trainer gesehen, die ihm gefallen haben. Das Verhalten nach den eigenen Führungen dürfte aber nicht dazu gehören. Immerhin: Beiers Serie hält weiter an.

 

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