Borussia Dortmund hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres Konzernergebnis und Umsatz gesteigert – obwohl sich die Personalkosten signifikant erhöhten.
Halbjahreszahlen veröffentlicht
Die vergangene Saison hatte Borussia Dortmund mit dem höchsten Konzernumsatzerlös der Geschichte abgeschlossen: 526 Millionen Euro bedeuteten einen Rekord, dazu kam ein Überschuss von 6,5 Millionen Euro. Und auch in das neue Geschäftsjahr ist der BVB mit vielversprechenden Zahlen gestartet.
Wie der Klub schon einige Tage vor Veröffentlichung des Halbjahresfinanzbericht am 13. Februar vermeldete, betrug das Konzernergebnis im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 (1. Juli bis 31. Dezember 2025) 18,7 Millionen Euro und damit satte elf Millionen Euro mehr als im Vorjahreshalbjahr.
Besonders trugen dazu die erhöhten Transfereinnahmen dabei. Diese wuchsen um 32,7 Millionen Euro auf 54,9 Millionen Euro an. Unter anderem verkaufte der BVB Anfang Juli Jamie Gittens für bis zu 65 Millionen Euro an den FC Chelsea.
Umsatzerlöse gestiegen, Personalkosten auch
Die Konzernumsatzerlöse steigerte der BVB leicht um 1,9 Millionen Euro auf 246,4 Millionen Euro. Diese betreffen den Bereich Spielbetrieb mit 24,6 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 25,4 Millionen Euro), die Werbung mit 75,7 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 73 Millionen Euro), die TV-Vermarktung mit 104,6 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 98,2 Millionen Euro), das Merchandising mit 20,6 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 23,1 Millionen Euro) und die Säule Conference, Catering, Sonstige mit 20,9 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 24,8 Millionen Euro).
Ein hoher Kostenfaktor bleiben die Personalaufwendungen. Diese erhöhten sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um 11,2 Millionen Euro auf 129,3 Millionen Euro.
Weltweit gehört der BVB weiterhin zu den umsatzstärksten Klubs. Vor einem Monat hatte ihn die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte in ihrem jährlichen Report „Football Money League“ auf dem zwölften Platz eingeordnet. Dabei waren Transfereinnahmen allerdings nicht berücksichtigt.
