Baumgart über Querfeld: „Er ist weiter unser Schütze“

Am vergangenen Spieltag rettete Leopold Querfeld dem 1. FC Union mit viel Glück per Elfmeter einen Punkt. Sollte es im Gastspiel beim Hamburger SV wieder einen Strafstoß geben, ist der Österreicher weiter erste Wahl.

Union-Coach kann auf Burke zählen

In der Schlussphase der Partie am 21. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt gab es beim Zwischenstand von 0:1 einen Elfmeter für den 1. FC Union Berlin. Leopold Querfeld schnappte sich die Kugel, sein Versuch geriet aber zu unplatziert und war zudem auch noch viel zu lasch geschossen.

Doch der Österreicher in Diensten der Eisernen hatte Glück: Zwar ahnte Frankfurts Keeper Kaua Santos die Ecke und touchierte auch den Ball. Doch letztendlich rutschte dieser zum Glück für Querfeld unter dem Körper des Brasilianers zum 1:1-Endstand ins Netz (87.).

„Er ist klar im Kopf und weiß, was er will“

Für seinen Elfmeter musste sich Querfeld im Anschluss klare Worte von Horst Heldt, Unions Geschäftsführer Profifußball, anhören. Und auch Coach Steffen Baumgart kritisierte seinen Schützen deutlich: „Wenn er sie so weiterschießt, schießt er nicht mehr viele“, hatte Baumgart in einer ersten Reaktion nach der Partie gesagt.

Auf der Pressekonferenz zum Gastspiel beim Hamburger SV am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) klang es mit ein paar Tagen später schon wieder deutlich milder: „Ich habe ihm zum Tor gratuliert, das uns den Ausgleich gebracht hat“, umschrieb Baumgart die Aufarbeitung des Elfmeters. „Über alles andere müssen wir nicht diskutieren, das wurde bereits ausführlich getan.“

Und deshalb bleibt in der Elfmeter-Hierarchie der Eisernen alles beim Alten – auch beim HSV: „Er ist weiter unser Schütze, wenn er sich das zutraut“, so Baumgart: „Wenn nicht, geht ein anderer ran.“ Baumgart ist sich aber sicher, dass Querfeld seinen schwachen Versuch wegstecken wird. „Er ist klar im Kopf und weiß, was er will“, lobte Baumgart seinen Innenverteidiger.

Baumgart über Burke: „Hat die Möglichkeit, aufzulaufen“

Querfeld bleibt also Elfmeterschütze Nummer 1 und wird beim HSV wie in den 21 Ligaspielen zuvor in der Startelf stehen. Dorthin könnte auch wieder Oliver Burke zurückkehren. Der schottische Angreifer wurde gegen Frankfurt wegen einer Blessur geschont, hat diese aber auskuriert und nimmt bereits wieder am Mannschaftstraining teil.

„Er ist heute komplett im Training gewesen und wird wieder im Kader sein“, konnte Baumgart positive Nachrichten verkünden. Und nicht nur das: „Er wird nicht nur mitfahren, er hat auch wie alle anderen die Möglichkeit, aufzulaufen.“

 

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