Baumgart angefressen: „Das war eine total enttäuschende Leistung von uns allen“

Die Berliner Offensive blieb einmal mehr blass. Und auch defensiv ließen die Eisernen in Gladbach ungewohnt viel zu.

Keine einzige Union-Torchance

Wenn ein Torhüter, in dem Fall Frederik Rönnow, in der letzten Minute einer Partie die einzige Halbchance seiner Mannschaft verbucht, sagt das vieles über die Leistung aus. Gegen Gladbach war die Berliner Offensive nicht präsent, harmlos und im höchsten Maß unkreativ. Im letzten Drittel scheiterten die Angriffsbemühungen an der nötigen Präzision und Durchschlagskraft.

Die drei Offensivakteure bleiben blass

Daher überrascht der mickrige x-Goals-Wert von 0,14 nicht wirklich. Zu Recht bezeichnete Vize-Kapitän die Darbietung am Niederrhein als „die wohl schlechteste Saisonleistung“. Selbst Trainer Steffen Baumgart, der sich stets schützend vor seine Mannschaft stellt, fand diesmal deutliche kritische Worte: „Das war eine total enttäuschende Leistung von uns allen. Wir haben viel von dem, was uns auszeichnet, nicht auf den Platz gebracht. Wenn du gefühlt nicht einmal auf das Tor schießt, kannst du das Spiel natürlich nicht gewinnen.“

Vor allem die drei Offensivkräfte enttäuschten auf ganzer Linie. Andras Schäfer, der sonst eine Position defensiver aufläuft, war eher mit ruppigen Zweikämpfen beschäftigt, anstatt mit seinen Tiefenläufen gefährlich zu werden. Viel zu oft beschwerte er sich auch beim Schiedsrichter, anstatt sich auf sein Spiel zu konzentrieren. Woo-Yeong Jeong agierte, wie so oft in der Saison, einmal mehr als Phantom und zudem mangelte es bei ihm am Durchsetzungsvermögen in den direkten Duellen mit den Verteidigern.

Burke hängt total in der Luft

Und Oliver Burke? Der wurde von Trainer Baumgart für den gesperrten Mittelstürmer Andrej Ilic reingeworfen. Der Plan war es, den schnellen Schotten, der nur 22 Ballkontakte sammelte, hinter die letzte Kette zu bekommen. Doch das Vorhaben scheiterte bereits Instanzen vorher, weil die Berliner nur arg selten bis ins letzte Drittel kamen. Zuvor ließen die Eisernen bereits die nötige Genauigkeit vermissen. „Es war ein ganz anderes Gesicht als letzte Woche“, monierte Baumgart. Zuvor hatten die Köpenicker beim 1:0 gegen Leverkusen noch eine über weite Strecken ordentliche Darbietung gezeigt, davon war nun absolut nichts mehr zu erkennen.

Es war, ist und wird vorerst das Kardinalproblem der Eisernen bleiben, sich eine Vielzahl an Torchancen zu erspielen. Im Aufbauspiel agieren die Berliner oftmals zu behäbig, viele Zuspiele landen beim Gegenspieler. So bleibt oftmals die Sicherheitsvariante, der lange Ball von einem Verteidiger aus der Dreierkette. „Wir haben versäumt, die nötige Intensität auf den Platz zu bringen. Waren nach vorne viel zu harmlos“, resümierte Abwehrchef Leopold Querfeld.

Und genau darum wird es aber im kommenden Spiel am Sonntag gegen Abstiegskandidat Werder Bremen gehen, um die drei Punkte dann wieder in Berlin zu behalten. Dafür bedarf es jedoch einer gewaltigen Leistungssteigerung.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neue Wettanbieter

JAHRESUMSATZ: 10.000.000€
BESITZER: GBL Solutions N.V.
LIZENZ: Curacao

JAHRESUMSATZ: 20.000.000€
BESITZER: Sprut Group B.V.
LIZENZ: Curacao

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

XON

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Curacao

© Copyright 2024