Im Spiel Freiburg gegen Hoffenheim, das mit 3:2 endete, sticht Lucas Höler hervor, da er zwei Tore erzielte. In Freiburg wird der Stürmer aus verschiedenen Gründen noch mehr bewundert. Er war ein herausragender Spieler im Spiel gegen Hoffenheim. Es war bereits der zweite Doppelpack, den Lucas Höler in dieser Saison erzielt hat. Schon am 12. In seinem letzten Spiel erzielte er zwei Tore in der Partie, die mit 3:53 gegen Gladbach endete. Seit diesem Wochenende hatte der Freiburger Stürmer nur noch einmal in den letzten drei Wochen getroffen, und zwar im Spiel gegen Union, das endete mit 1:2. Viele Beobachter sehen in dem 30-Jährigen ein Symbol für das generelle Problem, mit dem die Stürmer des Sport-Clubs kämpfen: Während der läuferische Einsatz und die Kampfbereitschaft sehr ausgeprägt sind, lassen die Abschlussfähigkeiten stark zu wünschen übrig. Schuster und Eggestein schätzen eher den Arbeitseinsatz als die Torgefährlichkeit. Dieser Samstag war für Höler besonders, da er beim 3:2-Sieg gegen Hoffenheim zweimal in typischer Torjäger-Manier erfolgreich war. Beim 1:0 spielte er den Ball mit einer fast zeitlupenhaften Drehung des linken Fußes so präzise am Pfosten vorbei, dass selbst Nationaltorhüter Oliver Baumann vergeblich versuchte, ihn zu erreichen.
