Eintracht Frankfurt hat das neue Heimtrikot für die Saison 2026/27 vorgestellt – und hofft, an den Verkaufserfolg des Vorjahres anknüpfen zu können.
„Mutige Neuinterpretation“
Einerseits „mutige Neuinterpretation“, andererseits „klare traditionelle Identität“: Eintracht Frankfurt spart bei der Vorstellung des neuen Heimtrikots für die kommende Spielzeit nicht mit pathetischen Beschreibungen. Ziel des neuen Designs ist laut Vorstand Philipp Reschke, „Generationen von Trikots“ zu verbinden.
Geprägt ist die 2026/27er-Version des Heimtrikots der SGE von den Farben Rot, Schwarz und Weiß. Die klassischen roten Streifen auf schwarzem Grund auf der Vorderseite des Jerseys sind in unterschiedlicher Breite gestaltet, kräftige Kontraste und mehrlagige Farbtöne sollen „Bewegung, Energie und Leidenschaft“ ausstrahlen und ein „elegantes Nadelstreifenmuster“ imitieren.
Dieses Streifenmuster setzt sich an den Ärmeln fort, wo auch die klassischen drei weißen Streifen des Ausrüsters zu sehen sind. Zudem steht im Nacken in weißer Schrift: „Nur die SGE“. Für Amanda Ilestedt von den Eintracht-Frauen, die die vergangene Saison als Tabellendritter abgeschlossen haben, verbinde das Trikot „Tradition und Stärke auf eine besondere Art“. Die SGE-Frauen werden das Trikot auch international präsentieren, die Männer verpassten dagegen die Qualifikation für den Europapokal. Der neue Trainer Adi Hütter soll auch die Männer in der nächsten Saison wieder zurück in den internationalen Wettbewerb führen.
Frankfurt will an den Verkaufsstart aus der Vorsaison anknüpfen
Eine kleine Änderung im Vergleich zum Vorjahr gibt es beim Schriftzug des Hauptsponsors. Indeed verzichtet auf der Brust künftig auf einen Zusatz unter dem Unternehmensnamen. Preislich hat sich im Vergleich zur Vorsaison dagegen nichts verändert, das Erwachsenentrikot ohne Rückenbeflockung kostet 100 Euro.
Im Sommer 2025 verzeichnete die Eintracht nach eigenen Angaben einen Rekord mit dem alten Trikot: Kein Heimtrikot habe sich zum Start erfolgreicher verkauft. Reschke und die SGE hoffen nun, mit dem neuen Design „an den Verkaufsstart aus der Vorsaison anknüpfen zu können“.
