„Nur um abzulenken“: Reitz erklärt seine Aktion vor Diks‘ Elfmeter

Kevin Diks wurde bei Gladbachs 1:0-Sieg zum Matchwinner. Am Elfmeterpunkt stand zunächst aber ein anderer. Einen Streit gab um die Ausführung gab es aber nicht, Rocco Reitz‘ Aktion hatte andere Gründe.

Gladbach siegt spät vom Punkt

Ins Jahr 2026 war die Borussia mit einem 4:0 gegen Augsburg furios gestartet. Seit dem 11. Januar gelang den Gladbachern aber in sieben Spielen kein weiterer Dreier mehr. Vor dem Heimauftritt gegen Union Berlin war also angesichts von nur noch zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ordentlich Druck auf dem Kessel.

Entsprechend groß war die Erleichterung nach dem späten 1:0-Sieg gegen die Köpenicker. „Ich freue mich extrem, weil wir uns das auch verdient haben über die 90 Minuten, dass wir am Ende den Lucky Punch kriegen“, bejubelte Rocco Reitz bei Sky das Ende der Misere zurück. Weil es zudem auch der erst zweite Heimsieg im elften Spiel war (hinzukommen vier Remis), war Reitz „umso glücklicher“.

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Und das nicht nur wegen der Fans, sondern auch weil es aus tabellarischer Sicht ganz wichtige drei Punkte waren, wie Reitz betonte. Denn parallel hatte auch die Konkurrenz aus Bremen und St. Pauli gewonnen. So machen die Borussen in der Tabelle sogar einen Sprung und beenden den 24. Spieltag auf dem zwölften Platz mit nun immerhin drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang.

„Entspannter“ sei die Situation aber noch nicht, wie Sportchef Rouven Schröder bei DAZN betonte, „weil wir uns den Druck weiter hochlegen. Wir möchten in dieser Bundesliga bleiben, und wir werden es.“

Reitz‘ gelungenes Ablenkungsmanöver

Dass der Last-Minute-Befreiungsschlag am Samstag überhaupt gelang, lag vor allem an Siegtorschütze Kevin Diks, der beim Strafstoß die Nerven behielt – dabei stand erst einmal ein anderer Spieler am Elfmeterpunkt. Nämlich Reitz. Allerdings „nur um abzulenken“, damit sich Diks in Ruhe auf die Ausführung vorbereiten konnte, wie der Kapitän später verriet.

„Vor allem heutzutage sieht man ja häufig, wie Spieler dann zum Punkt gehen, wie der Torwart noch mal hingeht, versucht abzulenken und zu irritieren“, begründete Reitz seine Aktion. „Der Keeper wusste auch, dass ich nicht schieße, das hat er mir auch gesagt.“

Ob das auch jeder im Borussia-Park wusste, ist offen. Klar ist aber: Als sich schließlich doch Diks den Ball schnappte, brandete im Stadion Jubel auf. „Das geht natürlich gar nicht“, scherzte Reitz angesprochen auf die Reaktion der Anhänger. Generell habe er „schon ein paar Sprüche bekommen, aber ist witzig“. Nach dem vierten verwandelten Elfmeter in dieser Saison von Stammschütze Diks freute man sich gemeinsam. Sicherlich auch über das gelungene Ablenkungsmanöver.

 

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