Die Rückkehr des Aggressive Leaders

Womöglich hätte Wouter Burger der TSG Hoffenheim schon am vergangenen Wochenende in München gut getan. Nun steht der Niederländer nach Rotsperre vor seiner Rückkehr.

Wen „opfert“ Ilzer für Burger?

Und zwingt damit Christian Ilzer zu einer harten Entscheidung: Wen „opfert“ der Trainer der TSG Hoffenheim vor dem Duell mit dem SC Freiburg an diesem Samstag (15.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) für Wouter Burger, der nach seiner Rotsperre zurückkehrt? Denn der 1,91-Meter-Hüne hat sich nicht nur aufgrund seiner erstaunlich guten Scorerwerte (4 Tore, 8 Vorlagen) unersetzlich gemacht, er ist auch der Aggressive Leader der Kraichgauer.

287-mal foulte die TSG: Ligahöchstwert!

Deren Markenzeichen in der laufenden Spielzeit ist eben auch eine gehörige Portion Zweikampfgift – wohlgemerkt ohne dabei unfair zu agieren. 287-mal foulte die Ilzer-Elf ihre Gegner, Ligahöchstwert. Den hält aktuell auch Burger in Bezug auf einzelne Profis, die am meisten foulten: 38-mal langte der Niederländer bislang hin. Ausgerechnet beim 1:5 beim FC Bayern, das er rotgesperrt verpasste, blieb die TSG mit nur neun Fouls unter ihrem Saisonschnitt von 13,7. Das kann – natürlich neben der frühen Roten Karte gegen Kevin Akpoguma – ein Mosaikstein für die Niederlage in München sein.

Gegen den Sportclub dürfte Burger nun in die Startelf zurückkehren. Doch für wen? Leon Avdullahu ist als Raumschließer auf der Sechs gesetzt, Grischa Prömel mit seiner Dynamik und Robustheit enorm wichtig für den Ilzer-Stil. Bliebe Andrej Kramaric. Aber: Der Kroate ist in bestechender Form, kommt in den vergangenen drei Partien auf vier Scorerpunkte und traf auch beim Rekordmeister zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Weiter ein Fragezeichen hinter Lemperle

Möglicherweise erledigt sich die Frage für den Coach auch. Denn nach wie vor ist unklar, ob Tim Lemperle nach seiner Knöchelblessur aus dem 3:1 gegen Union Berlin mitwirken kann. In München vertrat ihn Alexander Prass auf dem rechten Flügel.

Gegen Freiburg könnten mehr Kombinationsgabe und Ballsicherheit gefragt sein, was ein Argument für Kramaric wäre, der allerdings nicht so wuchtig anläuft wie Prass oder eben Lemperle. Kuriosum am Rande: Letztgenannter überzeugt wie Burger auch durch seine Aggressivität. Denn den Platz an der Spitze mit den meisten Fouls teilt sich der Ex-Kölner mit seinem Teamkollegen.

 

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