Achtung, Ecke: Freiburg vor Vereinsrekord gegen anfällige Kölner

Statistisch gesehen geht Freiburg am Sonntag als Favorit ins Spiel, nur eines der vergangenen 14 Heimspiele verloren die Breisgauer gegen Köln. Auch die Zahlen bei Standards sprechen für den SC.

Kwasniok ändert die Taktik

Der vergangene Spieltag bestätigte den Trend. Der SC Freiburg fing sich in Augsburg nach einer Ecke das zwischenzeitliche 0:2, traf dann aber seinerseits nach zwei Eckbällen binnen nicht mal drei Minuten und ergatterte beim FCA noch ein 2:2. Bei Ecken halten die Freiburg-Fans inzwischen schon mal die Luft an, weil eben – egal ob für oder gegen ihr Team – immer etwas in der Luft liegt.

Sieben Gegentore und damit die zweitmeisten überhaupt hat Freiburg nach Ecken kassiert. Und dennoch ist die Statistik positiv: Schließlich haben die Breisgauer auch schon achtmal nach Eckbällen getroffen, nur der FC Bayern ist mit neun Treffern besser unterwegs. Für Freiburg winkt die Einstellung des Vereinsrekords aus der Saison 2021/22, als der SC seinerseits neunmal traf. Und wer käme da gelegener als Köln?

Bei den Rheinländern ist es inzwischen ein unliebsames Dauerthema geworden. Der FC kassierte als einziges Team schon zehn Gegentore nach Ecken. Nur 2019/20 kassierte Köln seit Erfassung der Standardtore zur Saison 2004/05 noch ein Gegentor mehr. Den Liga-Rekord stellte Schalke in der Saison 2020/21 auf, als die Knappen 15 Eckball-Gegentore kassierten.

Köln tut sich hingegen enorm schwer, zu Zählbarem zu kommen. Erst ein einziges Tor gelang den Geißböcken, kein Team traf seltener.

„Es war Thema und es ist immer noch Thema“, sagt FC-Coach Lukas Kwasniok über die Standardmisere. Er gibt sich trotzdem hoffnungsvoll: „Aber auch wenn es schon etwas länger dauert: Ich habe das Gefühl, dass die Jungs mit Überzeugung an die Sache herangehen und uns die Umstellung gutgetan hat.“ Mehr Mannorientierung, weniger in den Raum ist das neue Rezept. Eines, von dem sich Kwasniok Stabilität verspricht.

Was den Kölnern Hoffnung macht: Das einzige Standard-Tor für den FC fiel am vergangenen Wochenende beim 2:1-Sieg gegen Mainz. Doppeltorschütze Ragnar Ache brach den Bann, es war sogar der Siegtreffer für den Tabellen-Zehnten.

Auch bei Standards generell ein deutliches Bild

Und wie sieht es ganz generell nach Standardsituationen aus? Auch hier ist Freiburg mit 15 von 29 Toren zum Bayern-Jäger avanciert, der Rekordmeister führt die Statistik mit 17 Treffern an. Köln hingegen erzielte nur drei von 27 Toren nach ruhenden Bällen und damit die wenigsten – und kassierte als einziges Team schon 18 Gegentore nach Standardsituationen, kein anderes Team mehr als elf.

Das Hinspiel gewann Köln übrigens gegen Freiburg klar mit 4:1, für die Breisgauer traf lediglich Maximilian Eggestein. Natürlich nach einer Ecke.

 

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