Dzeko-Romantik in Wolfsburg: „Dann würde das Transfersystem zusammenbrechen“

Edin Dzeko ist zurück in Deutschland, aber nicht in Wolfsburg. Coach Daniel Bauer äußerte Verständnis für die Wünsche der Fans – und ließ durchblicken, dass der Bosnier womöglich sogar Thema beim VfL gewesen sein könnte. Gebraucht wird er angesichts der sich bessernden Personallage aber nicht.

Pejcinovic gegen Mainz zurück

Edin Dzeko zurück in Deutschland: Viele Fans des VfL Wolfsburg hatten diese romantische Vorstellung lange im Hinterkopf gehegt. Seit Donnerstag ist es so weit – aber der einstige VfL-Meisterheld läuft nicht in grün-weiß, sondern in blau-weiß auf. „Der Gedanke ist total nachvollziehbar“, sagte Wolfsburgs Chefcoach Daniel Bauer auf der Pressekonferenz einige Stunden nach dem vollzogenen Transfer Dzekos zum FC Schalke 04 über die Wünsche der Fans.

Ob es Überlegungen gegeben habe, diese Wünsche auch tatsächlich zu erfüllen, wollte er aber weder dementieren, noch bestätigen, ließ aber durchblicken: „Man beschäftigt sich mit einigen Spielern, mal intensiver und mal weniger intensiv. Aber das bleibt intern.“ Mit einem Lachen fügte er hinzu: „Wenn wir alle Transfergespräche ausplaudern würden, würden sich die Medien zwar sehr freuen, aber das ganze Transfersystem würde zusammenbrechen.“

Rein sportlich braucht Bauer derzeit ohnehin keinen neuen Stürmer, die Personalsituation im Angriff entspannt sich momentan. Bauer muss sich beim kommenden Heimspiel gegen Mainz 05 eher entscheiden, wem er das Vertrauen schenkt. Mohammed Amoura spielte nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup schon gegen Heidenheim wieder 90 Minuten, nun könnte auch der zuletzt verletzte Dzenan Pejcinovic zurückkehren. Der 20 Jahre alte Stürmer, der in seinen letzten drei Bundesliga-Spielen fünf Tore erzielte, ist zurück im Training und Bauer zeigte sich „sehr optimistisch“, was einen Einsatz gegen Mainz angeht.

Ob schon von Beginn an, ließ Bauer noch offen, sagte aber: „Es ist klar, dass er auch ein Thema für die Startelf ist. Ich wäre ein schlechter Trainer, wenn ich das nicht in Betracht ziehen würde. Er hatte einen super Lauf und war jetzt nur ein Spiel raus.“ Generell hat Bauer in der Offensive immer mehr Alternativen: Neapel-Leihgabe Jesper Lindström ist nach langer Verletzungspause laut Bauer wieder „richtig zurück“, auch der ebenfalls geliehene Adam Daghim stellt wieder eine Option für die Startelf dar.

Und dann ist da ja seit Neuestem auch noch Kento Shiogai, den der VfL am Dienstag aus Nijmegen geholt hatte. „Er hat sich in seinen ersten beiden Einheiten sehr gut präsentiert“, lobte Bauer und stellte in Aussicht, dass der junge Japaner direkt eine Option für den Kader gegen Mainz sei. Nur ein Problem gebe es noch: „Wir müssen an der Sprachbarriere arbeiten“, verriet Bauer. „Er versteht Englisch, aber beim Sprechen ist er noch unsicher.“

Arnold fällt aus: Bauer macht Vinicius Souza Hoffnung

Shiogai sei „von Haus aus ein klarer Neuner“, soll für Bauer aber auch eine weitere Option an anderer Stelle sein sein. „Es kann gut sein, dass er auch auf den anderen Positionen im Sturm zum Einsatz kommt, weil er Dinge mitbringt, die wir auf den Flügelpositionen brauchen. Er kann auch hängend oder als zweite Spitze spielen.“ Noch müsse man sich aber „besser kennenlernen“, der Schritt aus der Eredivisie sei ein großer.

Verzichten muss Bauer gegen Mainz hingegen auf den Gelb-gesperrten Kapitän Maximilian Arnold. Während der Coach offen ließ, wer statt ihm die Binde tragen werde, gibt es für Arnolds vakanten Posten in der Mittelfeldzentrale drei Anwärter: Der zuletzt erkrankte Mattias Svanberg ist wieder fit und einsatzbereit, aber auch der unter Bauer bislang kaum gefragte Vinicius Souza könnte eine Chance erhalten. „Er hat im Training die Reaktion gezeigt, die man sich als Trainer wünscht“, lobte Bauer. Außenseiterchancen hat auch der erst 18-jährige Pharell Hensel, dessen Trainingsleistung Bauer ebenfalls lobte.

 

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