Steffen: „Ich habe auch auf die Europa-Frage nicht geantwortet“

Die Tabellensituation ist weiterhin zumindest mal bedrohlich für den SV Werder Bremen – trotzdem bleibt Coach Horst Steffen bei Vorhersagen möglichst sachlich: „Das lohnt sich einfach nicht.“

Steckt Werder im Abstiegskampf?

Die Annahme, dass der SV Werder Bremen nach der Winterpause einen „stärkeren“ Eindruck vermittelt als noch im Jahr 2025, bestätigte Horst Steffen umgehend: „Ja, das wirkt so“, sagte der Cheftrainer – und berief sich dabei auf die beiden Partien nach dem Bundesliga-Restart in Dortmund (0:3) und gegen Eintracht Frankfurt (3:3).

Zumindest die ersten 60 Minuten beim BVB hatten sich spielerisch „sehr, sehr ordentlich“ gestaltet, wie Steffen betonte – und gegen Frankfurt waren da neben der „Moral, zweimal einen Rückstand zu nehmen“ und dennoch zurückgekommen zu sein auch wieder die Abschlusssituationen, die Werder seit langem mal zielstrebig ausspielte.

Muss Werder bis zum Schluss bangen?

Und doch wuchs das Bremer Punktekonto ja lediglich um nur einen Zähler an, steht jetzt bei 18 nach der Hälfte aller Partien. Rechnet man diese Ausbeute jedenfalls mal hoch, dürfte Werder bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen. Steckt Werder also bereits im Abstiegskampf?

Coach Steffen reagiert auf derlei Konklusionen weiterhin so, wie er es seit jeher pflegt: möglichst sachlich. Natürlich wisse er Bescheid, wo der Klub aktuell in der Tabelle steht: „Das ist das, was Fakt ist“, so der 56-Jährige. Wichtiger sei ihm wiederum: „Was steht jetzt an, und wie machen wir das?“

Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! beim kicker) bedeutet das also erstmal Bayer Leverkusen. Trainingsinhalte, die Aufstellung, die Wechsel, die Spielstrategie – das seien die Themen, an denen sich Steffen orientiert: „Und weniger: Was wird in drei Wochen sein?“

Steffen: „Das lohnt sich einfach nicht“

Doch angesichts von nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz (bei einem Nachholspiel gegen Hoffenheim in der Hinterhand) könnte sich die Lage dann natürlich weiter zugespitzt haben …

Trotzdem wies der 56-Jährige lieber darauf hin, in seiner Laufbahn im Profifußball die Erfahrung gemacht zu haben, dass etwaige „Vorhersagen“, mit denen er sich vorab befasst hatte, „häufiger nicht so gepasst haben“, so Steffen: „Wie viele Punkte holen wir aus wie vielen Spielen? Das habe ich immer wieder gemacht und das lohnt sich einfach nicht.“

Großer Optimismus, großer Punkte-Bedarf

Steffen erinnerte dabei nun auch an etwaige Nachfragen im Herbst, als Werder ab Oktober fünf Spiele lang ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis) geblieben war. „Damals hieß es: ‚Geht es jetzt Richtung Europa?‘ Auch auf diese Frage habe ich nicht geantwortet – weil ich mir über die Zukunft dann einfach nicht ganz so viele Gedanken mache und mir ausmale: Wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, dann stehen wir vielleicht auf Platz 7 oder 8 …“

Diese Themen würden indes „ablenken von dem, was wir gerade tun wollen“, erklärte Steffen – aber sie gehören nun mal zum Bundesliga-Alltag dazu. Und blieben die Bremer in Leverkusen auch im achten Spiel in Serie ohne Sieg, würde das auch die Lage in der Tabelle sicherlich weiter verschärfen. Steffen jedenfalls verspürt „großen Optimismus, dass wir auf dem Weg sind, mehr Punkte zu holen“ – und ja, vor allem dieser Bedarf nach Punkten ist aktuell ebenfalls groß in Bremen.

 

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