Zum 72. Mal startet nun schon der DFB-Pro-Lizenz-Lehrgang und auch in diesem Jahr ist der eine oder andere prominente Name dabei.
Prominente Namen und zwei Frauen unter den Teilnehmern
17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben ein lernintensives Jahr vor sich. Wie der DFB mitteilte, stehen in den kommenden zwölf Monaten neben den Unterrichtseinheiten am DFB-Campus in Frankfurt am Main auch nationale und internationale Hospitationen auf dem Programm. Um die höchste Trainerlizenzstufe in Deutschland zu erhalten, gehören auch Vereinspraktika sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und dem Wirken als Trainer respektive Trainerin zur Ausbildung.
„Im Laufe des Ausbildungsjahres legen wir großen Wert auf das individualisierte Arbeiten und Begleiten unserer Teilnehmer und Teilnehmerinnen“, sagt Abteilungsleiter Markus Nadler: „Ein besonderes Highlight wird sicherlich wieder unser Auslandsmodul sein, das wertvolle Einblicke in internationale Trainingsphilosophien und -praktiken ermöglicht. Darüber hinaus bieten die Module bei unseren Profivereinen die Möglichkeit, direkt in vertrauensvoller Atmosphäre mit erfahrenen Trainern und Sportvorständen in den Austausch zu treten und von ihrer Expertise zu profitieren.“
Ziel des Programms sei Nadler zufolge, „einen weiteren Impuls zur Entwicklung der Zukunft des deutschen Fußballs zu leisten. Nach den prägenden Erfahrungen in unserem ersten Lehrgang sind wir erneut gespannt darauf, die unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen und deren Entwicklung während der Ausbildung zu begleiten“, freut sich Ausbildungsleiter Arno Michels auf seine kommende Aufgabe und verspricht, den Teilnehmern „eine optimale Ausbildung“ ermöglichen zu wollen.
Los ging es am Montag, an dem die 17 Teilnehmer zusammenkamen, um in den kommenden drei Tagen erste Erfahrungen zu sammeln. Neben der Begrüßung durch DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig waren auch Mönchengladbachs Trainer Eugen Polanski sowie DFB-Direktor Rudi Völler vor Ort und führten Experten-Talks.
Rettig erfreut wegen Dünker und Schöne
Unter den 17 Teilnehmern sind auch zwei Frauen. „Es freut mich besonders, dass auch in diesem Jahr mit Jacqueline Dünker (1. FC Köln) und Clara Schöne (Bayern München) zwei Frauen Teil des Pro-Lizenz-Lehrgangs sind“, sagte Rettig und betonte, dass der DFB damit „auch in der Spitze die gezielte Entwicklung und Unterstützung von Trainerinnen“ vorantreibt, so wie man es „im Rahmen des Strategieprozesses FF27 und im Kontext der Frauen-Heim-EM 2029 nachhaltig verfolgt.“
Neben Dünker und Schöne findet sich aber auch der ein oder andere prominente Name unter den Teilnehmern, wie etwa Daniel Bauer, der parallel zu seiner Tätigkeit als Trainer des VfL Wolfsburg den Lehrgang absolvieren wird. Mit Malik Fathi (VfB Stuttgart) ist auch ein ehemaliger deutscher Nationalspieler und erfahrener Bundesliga-Akteur dabei. Ebenfalls reichlich Erfahrung in der Bundesliga sammelten Cedric Makiadi (Werder Bremen) und Paul Freier (Rot-Weiss Essen).
Weitere Teilnehmer sind Tim Danneberg (VfL Osnabrück), Samir Ferchichi (TSV Havelse), Jakob Fimpel (FC Schalke 04), Julian Hübner (zuletzt Hull City), Victor Kleinhenz (1. FC Schweinfurt 05), Uwe Möhrle (zuletzt Blau-Weiß Lohne), Thomas Oostendorp (1. FC Nürnberg Frauen), Jerome Polenz (1. FC Nürnberg), Andreas Schumacher (zuletzt 1. FC Magdeburg), Daniel Stredak (DFB) und Marcel Thallinger (SV Ried).
